Dima ist wieder da

Eindrucksvoller hätte sich DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov nicht zurückmelden können. Drei Wochen musste er wegen Rückenproblemen pausieren, zeigte dann bei den Kuwait Open auf Anhieb schon wieder eine gute Leistung – er unterlag dort erst dem späteren Sieger, Zhang Jike, mit 3:4 – und bei den Katar Open ließ Dima nun einen Paukenschlag folgen: Mit einer absoluten Weltklasse-Leistung bezwang er Olympiasieger Zhang Jike und sicherte sich so Platz drei bei dem mit Topstars gespickten Event.

Am Ende gab es auch noch Komplimente vom Sieger. Dimitrij Ovtcharov habe sich hier in starker Form präsentiert, wie er schon bei seinem Sieg über Zhang Jike unterstrichen habe, erklärte Weltmeister Ma Long. Der Weltranglistenerste, der Ovtcharov Siegeszug im Halbfinale der Katar Open stoppte, sicherte sich anschließend durch ein 4:1 im Finale über seinen Landsmann Fan Zhendong auch bei diesem World Tour-Turnier den Titel. Nichts und niemand scheint ihn derzeit stoppen zu können, nicht mal der groß aufspielende DONIC-Star Dima, der im Viertelfinale Olympiasieger Zhang Jike mit 4:1 ausgeschaltet hatte. Auch gegen Ma Long machte Dima eine gute Partie, muss aber trotzdem noch auf seinen ersten Sieg über den Weltmeister warten.

Für die Leistung von Europameister Ovtcharov fand Ma Long lobende Worte: „Unsere Partie war ein Match auf hohem Niveau. Wir haben beide gut gespielt, und nachdem ich meine 7:3-Führung im ersten Satz nicht genutzt habe, war er sofort da und hat seine Chance genutzt.”

Nach seinem Sieg über Zhang Jike, gegen den er noch wenige Tage zuvor bei den Kuwait Open denkbar knapp mit 3:4 verloren hatte, sah man einen gut gelaunten und sehr selbstbewussten Dima Ovtcharov. „Ich habe besser gespielt als letzte Woche bei meiner Niederlage gegen ihn; ich glaube wirklich, dass ich ihn schlagen kann und dass er Respekt vor mir hat.” In dieser Form, verkündete Dima, könne er es mit jedem aufnehmen. „Wenn mein Gegner heute im Viertelfinale Xu Xin oder Fan Zhendong gewesen wäre, dann hätte ich auch eine wirklich große Siegchance gehabt.”

Ma Long erwähnte er wohlweislich nicht. Der Weltranglistenerste ist nicht nur eine Klasse für sich, er ist auch der weltweit einzige Spieler, gegen den Ovtcharov noch nie gewonnen hat.

Mit seinem Auftritt in Katar war der Europameister dennoch hochzufrieden. Verständlicherweise. „Ich habe selbst nicht geglaubt, dass ich nach meiner Zwangspause schon wieder eine solche Leistung abrufen kann”, offenbarte er. Manchmal sei eine Trainingspause aber offenbar gar nicht so schlecht.

Schon in den Runden zuvor hatte er seine glänzende Verfassung in Katar unter Beweis gestellt. Ein 4:2 zum Auftakt gegen den Japaner Kenta Matsudaira, anschließend im Duell zweier DONIC-Stars ein glattes 4:0 über Jakob Dyjas: Dimitrij Ovtcharov ließ keinen Zweifel daran, dass er wieder da ist.

Der Sieg über Dyjas ist dabei deutlich höher zu bewerten, als es auf den ersten Blick scheint, denn der junge Pole hatte bei diesem Turnier bis dahin schon zwei Favoriten gestürzt. Nach einem sicheren Sieg über den Türken Gencay Menge hatte Dyjas durch einen überraschenden 4:1-Erfolg über Steffen Mengel den Sprung ins Hauptfeld geschafft, wo er auch noch den Japaner Koki Niwa ausschaltete, die Nummer 12 der Welt. Das 4:2 über Niwa nach 0:2-Rückstand war einer der spektakulärsten Erfolge in Dyjas’ Laufbahn, doch der Sieger gab sich anschließend ganz cool und abgeklärt: „Am Anfang des Spiels war ich noch nicht richtig da, meine Rückhand hat nicht funktioniert, und ich hatte keinen Rhythmus. Aber mit fortschreitender Spieldauer wurde das immer besser, und ich habe mich auch nach den ersten zwei, drei Schlägen im Ballwechsel wohl gefühlt”, kommentierte er.

In der Qualifikation hatte noch ein weiterer junger DONIC-Akteur für einen Paukenschlag gesorgt: Kirill Gerassimenko aus Kasachstan schaltete den in der Qualifikation an eins gesetzten Japaner Yuya Oshima aus. Gerassimenko, die Nummer 242 der Welt, schlägt Oshima, die Nummer 21 – DONIC macht’s möglich.

Die Resultate der DONIC-Stars in Katar

Qualifikation, 1. Runde

Kirill Gerassimenko KAZ – Yuya Oshima JPN 4:3 (-3,8,7,8,-9,-8,12)

Jakub Dyjas POL – Gencay Menge TUR 4:0 (9,7,7,6)

Qualifikation, 2. Runde

Kirill Gerassimenko HKG – Ho Kwan Kit HKG 2:4 (-6,7,-6,-7,8,-6)

Jakub Dyjas POL – Steffen Mengel GER 4:1 (9,12,-8,7,8)

1. Runde

Jakub Dyjas POL – Koki Niwa JPN 4:2 (-8,-8,9,8,3,11)

Dimitrij Ovtcharov GER – Kenta Matsudaira JPN 4:2 (12,-10,9,5,-9,1)

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Jakub Dyjas POL 4:0 (3,7,9,7)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Zhang Jike CHN 4:1 (-5,7,6,7,10)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Ma Long CHN 1:4 (9,-6,-7,-4,-7)

Das hat Patti verdient !

Was hat Patrick Baum nicht schon alles erreicht: Zweiter der Europameisterschaften
2010 und 2011, Dritter der Deutschen Meisterschaften 2006, 2007, 2011 und 2012.
Der DONIC-Star gewann mit der deutschen Nationalmannschaft WM-Silber und EM-Gold,
und mit mehreren Vereinen holte der Teamplayer Baum den Titel in der Champions League
sowie auch die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Mit seinem Freund, dem DONIC-Star
Dima Ovtcharov, war Patti schon zweimal Deutscher Meister im Herren-Doppel, 2008 und
2010, mit Zhenqi Barthel 2006 auch Deutscher Meister im Mixed. Doch erst jetzt, mit 28
Jahren, gewann Patrick Baum erstmals den Titel des Deutschen Einzelmeisters bei den Herren.

Patrick Baum war Deutscher Schülermeister 2001, ein Jahr später, schon als 15-Jähriger, auch
Deutscher Jugendmeister und 2005 sogar Jugend-Weltmeister - als bislang einziger deutscher
Spieler überhaupt. Auch das Bundesranglistenturnier hat er schon gewonnen.

Gewiss: Mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Bastian Steger fehlten drei
Topstars. "Ansonsten wäre die Freude noch eine andere", sagt Patti, verweist aber auch darauf,
dass er mit Patrick Franziska und im Endspiel mit Steffen Mengel, dem Deutschen Meister
von 2013, zwei starke Spieler recht sicher geschlagen hat.
Patrick Baum ist ein Typ, dem jeder
diesen Erfolg gönnt. Ganz besonders aber freuen wir von DONIC uns, die seinen Weg schon
seit frühesten Jugendtagen begleiten.
Glückwunsch, Patti! Das hast du dir verdient!

 


Die DONIC-Teams steuern auf Erfolgskurs

Die Champions League ist in diesem Jahr spannend wie lange nicht. Nach den Halbfinal-Hinspielen scheint sich eine Überraschung anzubahnen, doch eines steht schon jetzt fest: Ein DONIC-Team wird das Endspiel erreichen. Denn sowohl AS Pontoise Cergy als auch Fakel Gazprom Orenburg werden schon lange vom deutschen Traditionsunternehmen DONIC ausgerüstet. Die Franzosen haben sich mit dem überraschenden 3:1-Hinspielerfolg vor eigenem Publikum eine gute Ausgangsbasis verschafft, dabei allerdings auch davon profitiert, dass Europameister Dimitrij Ovtcharov nach seiner Pause wegen Rückenproblemen noch nicht wieder voll auf der Höhe war. DONIC-Star Dima verlor seine beiden Einzel gegen Kristian Karlsson und Marcos Freitas, den dritten Punkt für Pontoise steuerte Tristan Flore mit einem denkbar knappen 3:2-Erfolg (11:9 im Entscheidungssatz) über Alexey Smirnov bei. Im Rückspiel am 1. April steht Orenburg damit unter beträchtlichem Druck. Europas bester Verein der letzten Jahre hat mehr als einmal bewiesen, damit gut umgehen zu können – 2012, 2013 und 2015 hat der russische Meister die Champions League gewonnen. In 2014 allerdings musste Orenburg einem Überraschungssieger gratulieren, der damals das Final-Hinspiel daheim mit 3:1 gewonnen hatte und dann trotz einer 1:3-Niederlage im Rückspiel aufgrund besserer Sätze die Trophäe gewann. Der Name dieses Klubs: AS Pontoise Cergy.

Im ETTU-Cup stehen sogar gleich drei DONIC-Klubs im Halbfinale. Werder Bremen hat sich durch einen 3:1-Erfolg bei Vaillante Sports Angers TT eine sehr gute Ausgangsbasis für den Finaleinzug verschafft, was die Norddeutschen vor allem zwei Einzelerfolgen von Bastian Steger (gegen Jens Lundquist und Jon Persson) zu verdanken) hatten. Den dritten Zähler für die Gäste steuerte Krill Skachkov gegen Christophe Legout bei.

Das dritte DONIC-Team im Halbfinale dieses Wettbewerbs, Weinviertel Niederösterreich, unterlag bei Istres Tennis de Table mit 2:3, hat aber damit durchaus noch gute Chancen auf ein Weiterkommen. In Frankreich punktete nur der chinesische Abwehrspieler Hou Yingchao für die Niederösterreicher; er bezwang Benjamin Brossier und Omar Assar deutlich. Stefan Fegerl blieb gegen diese beiden überraschend erfolglos, und dem Rekonvaleszenten Daniel Habesohn gelang gegen Paul Gauzy noch nicht mal ein Satzgewinn. Das freilich können die Österreicher auch besser, und wenn es ihnen im Rückspiel am 1. April gelingen sollte, dies zu beweisen, käme es zu einem Finale zwischen zwei DONIC-Teams.

Das ist auch in der Bundesliga noch möglich, denn dort haben sich mit dem TTC Fulda-Maberzell und den TTF Ochsenhausen bereits jetzt zwei DONIC-Teams für die Play-offs qualifiziert. Wer im Halbfinale gegen wen spielen wird, steht allerdings noch nicht fest – erst muss noch der letzte Spieltag am Ostermontag (28. März) absolviert werden. Derzeit liegen Ochsenhausen und Fulda sogar auf den Plätzen 1 und 2 – punktgleich und nur durch die um einen Zähler bessere Spieldifferenz der Ochsenhausener getrennt. Die haben allerdings am letzten Spieltag gegen Grenzau zumindest nach Papierform eine deutlich schwierigere Aufgabe vor sich als Fulda, das zum Vorletzten Hagen reist.

Spannender als die Entscheidung, wer als Erster oder Zweiter in die Play-offs startet, scheint hier eine andere Frage: Schafft es Rekordmeister Düsseldorf noch, sich für die Endrunde zu qualifizieren? Dazu bräuchte der Titelverteidiger schon Schützenhilfe, und wahrscheinlich ist das nicht. Realistisch scheint vielmehr, dass außer den DONIC-Teams Ochsenhausen und Fulda sowie den ebenfalls bereits qualifizierten punktgleichen Saarbrückern erstmals Bergneustadt das Rennen macht. Die Play-offs ohne Düsseldorf, das wäre ein Novum und würde den vier Halbfinalisten eine riesige Chance eröffnen. Denn seit 2008 haben mit einer Ausnahme immer nur die Düsseldorfer die Meisterschaft gewonnen, sieben von acht Mal, unterbrochen nur 2013 von Werder Bremen – einem DONIC-Team.



Freitag, 18. März bis Sonntag, 20. März 2016 -
Seidensticker Halle - Bielefeld -


Gespielt wird auf DONIC Tischen und mit TIBHAR Bällen.

Zur Veranstaltungshomepage:

http://www.ndm2016.de/



Karten für den LIEBHERR Men´s World Cup in der Saarlandhalle -
Saarbrücken (1.-3. Oktober 2016) sind
ab sofort bestellbar. 

Zu den Ticket Bestellungen direkt unter:
www.adticket.de

ÜBER SPORT SCHREINER TISCHTENNIS KÖNNEN
KEINE KARTEN BEZOGEN WERDEN !

Zur Veranstaltungs Homepage:
www.tischtennis-tickets.de/MensWorldCup2016



DONIC Weihnachts-Komplettschlägerangebot 2017