Freitag, 18. März bis Sonntag, 20. März 2016 -
Seidensticker Halle - Bielefeld -


Gespielt wird auf DONIC Tischen und mit TIBHAR Bällen.

Zur Veranstaltungshomepage:

http://www.ndm2016.de/



Karten für den LIEBHERR Men´s World Cup in der Saarlandhalle -
Saarbrücken (1.-3. Oktober 2016) sind
ab sofort bestellbar. 

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Dimas Machtdemonstration

Als Titelverteidiger reiste er an, als erneuter Titelgewinner reiste er ab. DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hat beim Europe Top 16 im portugiesischen Gondomar eindrucksvoll unterstrichen, dass er in Europa zurzeit eine Klasse für sich darstellt. Im Endspiel behauptete er sich gegen Lokalmatador Joao Monteiro mit 4:2 (6,5,8,-8,-11,7) sicher und nahm damit erfolgreich Revanche für die einzige Niederlage, die er im gesamten Turnierverlauf erlitten hatte: In der Gruppe hatte Monteiro Ovtcharov überraschend mit 3:2 besiegt.

Doch der Reihe nach. In seiner Qualifikationsgruppe erwischte DONIC-Star Dima einen glänzenden Start: Den stark aufspielenden jungen Franzosen Simon Gauzy dominierte er mit 3:0 (8,4,12) beeindruckend sicher, und anschließend ließ er gegen Panagiotis Gionis eine Demonstration folgen, wie man gegen Abwehr spielt. Der griechische Verteidiger war den mit enormer Wucht und Durchschlagskraft gezogenen Bällen des Europameisters in keiner Phase gewachsen; am Ende hieß es auch hier 3:0 (6,4,7) für Ovtcharov.

Im letzten Gruppenspiel allerdings schlichen sich ein paar Fehler ins Spiel des Titelverteidigers, und Monteiro, getragen vom Publikum, gelang mit 3:2 (7,8,-9,-9,9) die Überraschung. Was am Ende den Unterschied ausmachte, dass Ovtcharov im Finale gegen denselben Gegner so sicher Herr der Lage war?

„Man kann ein Gruppenspiel, noch dazu eines, vor dem ich schon sicher weiter war, nicht mit einem Finale vergleichen”, erklärte Dima, „Aber ich muss auch sagen, dass Joao hat mich schon überrascht hat. Er hat auf sehr hohem Niveau und extrem aggressiv gespielt.”

Letztlich half das Ovtcharov sogar. „So war ich natürlich gewarnt”, erklärte er, „ich habe unser Gruppenspiel sehr sorgfältig analysiert und mich gut auf das Finale vorbereitet. Und ich denke: Das war mein bestes Spiel bei diesem Turnier.”

In der Tat: Das 4:0 (6,7,9,2) gegen Monteiros Landsmann Tiago Apolonia war schon stark, beim 4:3 (-12,9,5,-9,-2,8,8) gegen den Schweden Kristian Karlsson wurde es aber bedrohlich eng für den Favoriten, der bereits mit 2:3 nach Sätzen und 3:6 im sechsten Durchgang zurückgelegen hatte.

Doch dann das Finale: Drei Sätze lang spielte DONIC-Star Dima so drückend überlegen, dass Monteiro nicht den Hauch einer Chance hatte. Traumwandlerisch sicher zog und schoss Ovtcharov, dem nun fast alles gelang. Im vierten Durchgang allerdings entschied der Portugiese einige hochklassige Ballwechsel für sich und verkürzte auf 1:3. „Im fünften Satz hatte ich mehrere Matchbälle, die ich nicht nutzen konnte”, erklärte Ovtcharov rückblickend. Andere Spieler würden in solch einer Situation sicherlich nervös, nicht aber DONIC-Star Dima. Verunsichert habe ihn das nicht. „Ich habe immer an mich geglaubt”, versicherte der Sieger – und das sah man seinem Spiel auch an.

„Das ist jetzt in den letzten drei Jahren der fünfte von sechs möglichen Titelgewinnen bei den wichtigsten Turnieren Europas”, verkündete Ovtcharov stolz, dementsprechend groß sei in solchen Spielen dann auch sein Selbstvertrauen.

Gewinner der European Games in Baku 2015, Europameister 2013 und 2015, Europe Top 16-Gewinner 2015 und 2016 – Dimitrij Ovtcharov beherrscht das Geschehen auf dem Alten Kontinent in imponierender Manier. So verließ der sonst stets selbstkritische 27-Jährige den Ort seines erneuten Triumphes denn auch ausnahmsweise rundum zufrieden. Mit Blick auf seine Erfolgsbilanz erklärte er: „Ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich. Ich habe an allen drei Tagen hier in Portugal sehr gut gespielt und ein hochklassiges Finale

Ma Long, der einsame Sieger

Die German Open sind vorüber, und Ma Long hat seine beeindruckende Siegesserie fortgesetzt. Der 27 Jahre alte Chinese, der seit seinem Triumph bei der WM vor neun Monaten den Rest der Welt nach Belieben beherrscht, gewann das Turnier in einer Art und Weise, die selbst Fachleute nur noch ungläubig staunen lässt. Im gesamten Turnierverlauf gab Ma Long nur einen Satz ab, düpierte im Halbfinale seinen chinesischen Landsmann, Olympiasieger Zhang Jike, überdeutlich mit 4:0 (7,4,7,7), und ließ auch dem bis dahin überragenden Vladimir Samsonov im Endspiel nicht die Spur einer Chance. Sein 4:1 (7,6,4,-10,5) in diesem Finale war eine eindrucksvolle Machtdemonstration und verdeutlichte, dass Ma der Konkurrenz mittlerweile so weit enteilt ist wie schon lange kein Spieler der gesamten Konkurrenz.

Dabei spielte der routinierte Samsonov auch in dieser Partie gut, war der Dynamik und Präzision, mit der Ma Long agiert, aber in keiner Phase gewachsen. Lediglich im vierten Durchgang konnte der 39-Jährige nach hohem Rückstand und Abwehr zweier Matchbälle kurz von der Sensation träumen: Da setzte Samsonov den Chinesen mit einigen guten Rückhandtopspins erfolgreich unter Druck, und für kurze Zeit wirkte der Favorit verunsichert. Doch im fünften Satz rückte Ma Long die Machtverhältnisse wieder zurecht, drängte Samsonov mit mächtigen Topspins vom Tisch und überrollte ihn wie alle anderen Gegner zuvor.

Immerhin hatte der Weißrusse zuvor Timo Boll mit 4:0 und im Halbfinale Chuan Chih-Yuan mit 4:1 ausgeschaltet – jenen Mann, der zuvor Dimitrij Ovtcharov gestoppt hatte. Gegen den stark spielenden Taiwanesen wirkte DONIC-Star Dima im Viertelfinale ein wenig müde, zog aber aus seiner 1:4-Niederlage noch Positives: „Wir sind im Januar, und das kann absolut passieren. Es ist noch Zeit, an der Form zu arbeiten.“ Ovtcharov merkte selbstkritisch an, er habe sich zu schlecht bewegt und sei Chuang im Aufschlag-Rückschlag-Spiel deutlich unterlegen gewesen. Nun wisse er immerhin, wo seine Defizite derzeit liegen. „Jetzt gilt es, zu arbeiten und sich zu verbessern“, erklärte der Europameister.

Gegen einen Chuang Chih-Yuan in dieser Form zu verlieren, ist gewiss kein Beinbruch. „Ich bin aktuell in einer Aufbauphase, daher wirft mich die Niederlage nicht groß zurück“, versicherte Ovtcharov. Wer weiß, wie akribisch und gewissenhaft der 27-Jährige arbeitet, der weiß auch: Er wird die richtigen Schüsse daraus ziehen und gestärkt zurückkehren.

Ein Gutes hatte Ovtcharovs Viertelfinal-Niederlage immerhin. Diesmal blieb ihm eine erneute Begegnung mit Ma Long erspart. So wie der Mann aus China derzeit spielt, wird es allmählich einsam um den Weltranglisten-Ersten.


Dima steht im Viertelfinale

Das war ein ganz starker Auftritt: Mit einem souveränen 4:0 (5,8,6,11)-Erfolg über Tang Peng (Hongkong) ist DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov ins Viertelfinale der German Open in Berlin eingezogen, wo er heute Abend auf Chuang Chih-Yuan trifft. An die bisherigen Begegnungen mit dem Taiwanesen hat der Europameister viele gute Erinnerungen: Fast immer waren es äußerst hochklassige und sehr spannende Spiele, fast immer gingen die Partien sehr knapp aus – und fast immer hieß der Sieger Ovtcharov. So auch zuletzt bei den World Tour Grand Finals 2014, wo sich der Deutsche im Viertelfinale mit 4:3 behauptete, so aber auch unter anderem im Kampf um Bronze bei den Olympischen Spielen 2012 in London.

Chuang Chih-Yuan präsentierte sich in Berlin allerdings bislang in glänzender Verfassung. Er geht mit der Empfehlung in diese Partie, im Achtelfinale den Chinesen Yan An mit 4:2 ausgeschaltet zu haben.

Für Li Ping sind die German Open derweil beendet. Der für Katar startende gebürtige Chinese unterlag im Achtelfinale Vladimir Samsonov mit 1:4, darf aber mit seiner Leistung und seinem Abschneiden bei diesem enorm hochkarätig besetzten Turnier ebenso zufrieden sein wie DONIC-Nachwuchsstar Joao Geraldo, der dem Japaner Yuto Muramatsu im Finale des U21-Wettbewerbs mit 0:3 unterlag.

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