Schwerstarbeit für Ovtcharov, Erfolge für Li Ping und Geraldo

Dimitrij Ovtcharov hat es geschafft: Der DONIC-Star steht im Achtelfinale der German Open, aber was war das für ein Kampf! Ovtcharov gegen Omar Assar, der Europameister gegen den Afrikameister, die Nummer 4 der Welt gegen die Nummer 29 – das sollte doch so schwierig nicht werden, meinten manche. Wer dachte, der sah sich allerdings gründlich getäuscht.

Sieben Sätze lang verlangte Assar dem Favoriten alles ab, kämpfte sich auch nach schier aussichtslosen Rückständen immer wieder zurück. Bei einer 3:1-Satzführug hatte Ovtcharov drei Matchbälle, bei 3:2-Satzführung führte er im sechsten Durchgang mit 5:1. Doch der Ägypter ließ niemals locker, versuchte alles und erarbeitete sich mit seinem Auftreten großen Respekt und viele Sympathien.

4:3 (-8,6,5,7,-15,-9,7) für Ovtcharov hieß es am Ende eines spektakulären Spiels, und danach gab’s für den Verlierer nicht nur Anerkennung und den üblichen Handschlag, sondern auch eine Umarmung von DONIC-Star Dima – und dazu lobende Worte. „Omar hat sehr gut gespielt, vor allem in den entscheidenden Phasen”, sagte der Europameister und gab zu: „Er hat mich auch ab und zu überrascht. Er ist einer der jungen Spieler auf der Tour,  vor denen ich am meisten Respekt habe. Er verbessert sich ständig und hat mir alles abverlangt.”

Morgen geht’s für DIma weiter, dann spielt er gegen den Gewinner der Partie zwischen Tang Peng (Hongkong) und Chen Weixing (Österreich) um den Viertelfinaleinzug.

Dimitrij Ovtcharov ist nicht der einzige DONIC-Star, der bei den German Open noch im Rennen ist. Auch Li Ping steht im Achtelfinale der German Open. Nach seinen starken Leistungen in der Qualifikation, wo er unter anderem Bastian Steger ausgeschaltet hatte, bezwang er heute Young Jung Sik (Südkorea) mit 4:2. Morgen tritt der für Katar startende DONIC-Star gegen Vladimir Samsonov an.

Und im ebenfalls hochkarätig besetzten U21-Wettbewerb hat der Portugiese Joao Geraldo das Finale erreicht. Gegen Lee Chia-Sheng (Taiwan) gewann er mit 3:2, gegen Tamas Lakatos (Ungarn) mit 3:1. Im Halbfinale schaltete der Linkshänder schließlich mit einer starken Leistung den für Dänemark startenden gebürtigen Chinesen Zhai Yujia (3:1) aus. Geraldos Finalgegner ist morgen um 13.20 Uhr der Japaner Yuto Muramatsu.

Das Shootout der Stars beginnt

Die Bühne ist bereits, die Auslosung steht, das Fest kann beginnen. Morgen starten die German Open, deren zweitägige Qualifikation heute zu Ende ging, neu: In der 1. Hauptrunde treffen die 16 glücklichen Akteure, die die harte Qualifikation überstanden haben, auf die 16 Gesetzten. In beiden Gruppen findet sich auch ein DONIC-Star: Li Ping hat durch imponierende Erfolge über Liam Pitchford und Bastian Steger den Sprung ins Hauptfeld geschafft, wo er Young Jung Sik (Südkorea) herausfordern wird, und Dimitrij Ovtcharov bekommt es mit dem Ägypter Omar Assar zu tun – wie DONIC-Star Dima ein leidenschaftlicher Kämpfer. Assar schaltete auf dem Weg ins Hauptfeld zwei gebürtige Chinesen aus: Zhai Yujia, der für Dänemark startet (4:3) und Eugene Wang (Kanada/4:1). Danach bezwang er auch noch den Inder Harmeet Desai mit 4:1, und das dürfte Ovtcharov Warnung genug sein, denn eben dieser Desai hat in der Qualifikation Kalinikos Kreanga und DONIC-Star Patrick Baum geschlagen.

Qualifikant Li Ping darf man gegen Young Jung Sik zumindest Außenseiterchancen einräumen. Li Pings 4:2 über Pitchford war schon beeindruckend, sein 4:3-Erfolg gegen Bastian Steger dann noch mehr. Denn da hatte der für Katar startende gebürtige Chinese bereits mit 3:0 nach Sätzen geführt, mit spielerischer Leichtigkeit (4,5,3), dann den vierten Durchgang knapp verloren (-9) – und in der Folge drohte ihm gar die ganze Partie noch aus der Hand zu gleiten. Steger glich auf 3:3 aus, doch im entscheidenden Moment bewies Li Ping einen guten Kopf und düpierte den Deutschen ausgerechnet mit dessen Spezialschlag, dem Rückhand-Topspin.

Für die jungen DONIC-Stars Samuel Walker, Joao Geraldo und Jakob Dyjas hat es zum Einzug ins Hauptfeld noch nicht gereicht. Der Portugiese Geraldo unterlag Abwehrspieler Panagiotis Gionis mit 1:4, Walker schied mit 0:4 gegen den Russen Skachkov aus, und Dyjas behauptete sich zwar gegen den Rumänen Hunor Szocs mit 4:3, musste dann allerdings im entscheidenden Spiel um einen Platz im Hauptfeld die Überlegenheit des Japaners Kaii Yoshida anerkennen. Dyjas und Geraldo sind aber im U21-Wettbewerb noch dabei und stehen hier mittlerweile im Achtelfinale. In den letzten Spielen dieses Tages gab’s für den Polen Dyjas ein 3:1 gegen Konstantin Chernov (Russland), und Geraldo bezwang Martin Allegro (Belgien) mit 3:2.

Morgen aber gehört die große Bühne nicht ihnen, sondern DONIC-Star Dima Ovtcharov, der um 16:10 gegen Omar Assar antritt. Li Pings Partie gegen Young Jung Sik folgt um 18:40 Uhr. Das Shootout der Stars beginnt – und DONIC berichtet an dieser Stelle weiter.

Fünf gewinnen, einer lauert

Die German Open sind erst einen Tag alt, doch schon sind eine ganze Reihe von Stars nicht mehr dabei. Der neue Modus – nur noch 16 Akteure werden in das 32er-Hauptfeld gesetzt, die anderen 16 müssen sich einen Platz im 256er-Feld der Qualifikation erkämpfen – und der Wunsch vieler, im Olympiajahr einige hochkarätige internationale Turniere zu bestreiten, haben dafür gesorgt, dass Berlin die wohl bestbesetzten German Open aller Zeiten erlebt. Trotz der Absagen von Xu Xin und Fan Zhendong, die dazu geführt haben, dass DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hinter Weltmeister Ma Long an Position zwei gesetzt ist – vor Olympiasieger Zhang Jike. „Die German Open hier in Berlin sind auch nach kurzfristigen Absagen eines der am besten besetzten World-Tour-Turniere überhaupt“, bestätigt Dima, „von den Top 20 der Weltrangliste sind 17 Spieler da, 42 der Top 50. So etwas gibt es selten.“

In der 1. Hauptrunde bekommt es Ovtcharov am Freitag mit einem Qualifikanten zu tun, im Achtelfinale dann vermutlich mit dem Hongkong-Chinesen Tang Peng. Im Viertelfinale könnte der erste chinesische Nationalspieler den Europameister herausfordern: Yan An gilt in seinem Achtelfinalspiel gegen Chuang Chih-Yuan (Taiwan) als leicht favorisiert. Doch bis dahin ist der Weg weit, und vorher kämpfen noch etliche andere DONIC-Stars in Berlin um einen der 16 freien Plätze im Hauptfeld.

Fünf von ihnen sind heute in der 1. Qualifikationsrunde angetreten – und alle fünf haben den Sprung in Runde 2 geschafft!

Li Ping, früher Mixed-Weltmeister für China, mittlerweile für Katar aktiv, hat den Belgier Cedric Nuytinck mit 4:0 abgefertigt; Patrick Baum hat sich gegen den Tschechen Jiri Vrablik mit 4:2 behauptet. Auch der junge Portugiese Joao Geraldo hat die Runde der besten 64 Qualifikanten erreicht – er bezwang den Russen Krill Shvetc mit 4:1. Und Jakob Dyjas, wie Geraldo einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Europas, hatte in dem begabten Franzosen Alexandre Robinot einen harten Gegner, den der Pole aber mit 4:1 ebenfalls sicher beherrschte.

Der Engländer Samuel Walker bekam es gar mit dem Koreaner Kim Dong Hyun zu tun, immerhin Nummer 43 der Welt und damit 122 Plätze vor Walker notiert. Doch der Brite behauptete sich mit 4:2 – eine der größten Überraschungen dieser Runde.

Alles in allem ein perfekter Tag für die DONIC-Stars. Ob das ein gutes Zeichen für Dima Ovtcharov ist?

Sicher ist: Fünf DONIC-Stars dürfen noch auf einen Platz im Hauptfeld hoffen, den Superstar Dima Ovtcharov längst sicher hat. Und mit Blick auf ein mögliches Finale gegen Ma Long gibt sich Ovtcharov zwar betont bescheiden: „Ma Long schlägt im Moment keiner. Er ist das Maß aller Dinge.“ Doch wer DONIC-Star Dima kennt, der weiß: Natürlich lauert er auf seine Chance.


Dima gegen China und den Rest der Welt

Was für eine Besetzung: Bei den German Open, die am 27. Januar in Berlin beginnen, könnte das Teilnehmerfeld nicht stärker sein! Die ersten 16 der Weltrangliste sind alle am Start: Weltmeister Ma Long, Olympiasieger Zhang Jike, Chinas Topstars Fan Zhendong, Xu Xin und Fang Bo, dazu Japans Superstar Jun Mizutani, Portugals Held Marcos Freitas, der weltbeste Abwehrspieler Joo Se Hyuk, Vladimir Samsonov, die stärksten Spieler Taiwans und Hongkongs, Rekord-Europameister Timo Boll – und natürlich auch Dimitrij Ovtcharov. Der 27-Jährige wird in diesem Pulk geballter Klasse hart zu kämpfen haben, um an seine erfolgreichen Auftritte der letzten Jahre anknüpfen zu können, doch er kommt mit besten Empfehlungen. In den letzten vier Jahren hat DONIC-Star Dima die German Open zweimal gewonnen, war einmal Zweiter und einmal Dritter; seine einzigen Niederlagen bezog er gegen die Chinesen Ma Long und Fan Zhendong. Diesmal, sagt Dima, „ist das Turnier natürlich so gut besetzt wie WM. Da wird es sehr schwer. Trotzdem ist mein Ziel, aufs Treppchen zu kommen, hoffentlich ein Match gegen die Chinesen zu ergattern und zu sehen, wo ich stehe.”

Nicht nur das Preisgeld und die Weltranglistenpunkte locken die Stars aus aller Welt gerade in diesem Jahr. „Die German Open“, erinnert Dima, „sind das letzte große internationale Turnier vor der WM. Natürlich gibt’s da noch das Europe Top 16, aber da sind keine Chinesen dabei.“ Von daher gelten die German Open als Gradmesser für eine Standortbestimmung. „Jeder Sieg, den man jetzt in der Olympiasaison gegen Topchinesen einfahren kann, gibt einem Selbstvertrauen und kann vielleicht doch ein paar Zweifel bei den Chinesen säen”, erklärt Ovtcharov. „Deshalb ist das Turnier sehr wichtig.”

Der Europameister selbst hat in dieser Saison schon eine Menge Selbstvertrauen tanken können. Nicht nur mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung bei der EM, auch mit dem Gewinn der European Games in Baku, mit dem er sich als bislang einziger Europäer überhaupt bereits den Startplatz bei den Olympischen Spielen in Rio sicherte. Nur an einem Gegner hat sich Dima immer wieder die Zähne ausgebissen: an Ma Long. Der Weltranglistenerste, der seit Monaten in überragender Form spielt und von Turniersieg zu Turniersieg eilt, ist der weltweit einzige Spieler, gegen den Ovtcharov bislang noch nie gewonnen hat. Und nach den verglichen Anläufen der letzten Monate ist Dima gar nicht so scharf darauf, es in Berlin gleich wieder zu probieren. „Gegen Ma Long hab ich jetzt wirklich fast jedes Turnier gespielt. In den letzten vier Monaten waren all meine Niederlagen auf der Tour immer nur gegen ihn“, sagt er. „Natürlich hat man da das Spiel im Kopf, analysiert es auch und überlegt, was man nächstes Mal besser machen kann. Aber ich würde mich auch freuen, mal wieder gegen Zhang Jike, Fan Zhendong oder Xu Xin antreten zu können.”

Der Weg bis zu einem solchen Spiel ist allerdings weit. Als Nummer vier der Weltrangliste wird DONIC-Star Ovtcharov in Berlin auch die Nummer vier der Setzliste sein, hinter Ma Long, Fan Zhendong und Xu Xin, auf die er somit frühestens im Halbfinale treffen könnte. Im Viertelfinale könnte es allerdings zu einer Begegnung mit Zhang Jike kommen – oder mit Vladimir Samsonov, Chuang Chih-Yuan, dem WM-Zweiten Fang Bo oder Timo Boll.

Angesichts dieses gigantischen Aufgebots an Stars gilt, was der Volksmund sagt: Berlin ist eine Reise wert. Geboten wird ein Schaulaufen der kompletten Elite, frei nach dem Motto: Dima gegen China – und gegen den Rest der Welt.

Bühne frei für die DONIC-Teams!

Die Champions League geht in ihre entscheidende Phase, und einmal mehr sind zwei DONIC-Teams noch mit guten Chancen vertreten. Titelverteidiger Fakel Gazprom Orenburg und Chartres ASTT haben das Viertelfinale jeweils als Gruppensieger erreicht, wobei vor allem die Leistung der Franzosen bemerkenswert ist. Als einziges Team aller 16 Klubs in der Champions League haben sie bislang jedes Spiel gewonnen – und dies, obwohl sich Chartres in Gruppe D zusammen mit Borussia Düsseldorf wiederfand. Der deutsche Rekordmeister musste in den Partien gegen die Franzosen zwar auf Timo Boll verzichten, trotzdem hat sich Chartres mit seinen Leistungen nachdrücklich empfohlen und dürfte auch im Viertelfinale gute Chancen haben.

Titelverteidiger Orenburg trifft unter den besten acht auf seinen langjährigen Rivalen UMMC Verkhnaya Pyshma – beide Teams kennen sich aus der russischen Liga bestens. Der französische Spitzenklub Chartres muss derweil gegen gegen den schwedischen Vertreter Eslövs Ai Bordtennis ran. Am 15. Januar treten die beiden DONIC-Teams zunächst auswärts an, eine Woche später fällt dann in den Rückspielen die Entscheidung.

Chartres hat im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Spieler eingesetzt – und alle fünf haben schon mehrmals gepunktet. Gao Ning, Pär Gerell, Robert Gardos, Joao Monteiro und Alexandre Robinot gelten daher auch gegen Eslövs mit Xu Hui, Robert Svensson und Mattias Oversjö als Favorit. Allerdings hat der Chinese Xu Hui bislang überragend gespielt und unter anderem mit Siegen gegen Marcos Freitas und Kristian Karlsson unterstrichen, dass er auch gegen Chartres zwei Punkte holen kann.

Für Orenburg, mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Vladmir Samsonov, Alexey Smirnov und Fedor Kuzmin, wird es gegen UMMC jedenfalls ein schwerer Gang. Orenburgs Rivale wird von Jun Mizutani angeführt, dessen Duelle mit Europameister Ovtcharov schon legendär sind. Vom Ausgang dieser Partie dürfte viel abhängen, doch auch Mizutanis Mitstreiter sind nicht zu unterschätzen, allen voran Alexander Shibaev. Grigorij Vlasov in Bestform ist ebenfalls ein gefährlicher Gegner – lediglich Routinier Zoran Primorac hat seinen Zenit mittlerweile deutlich überschritten.

Sollten sich beide DONIC-Teams behaupten, so wäre gar ein Finale dieser beiden denkbar, denn Orenburg und Chartres stehen in verschiedenen Hälften der Auslosung. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Erst einmal heißt es am 15. Januar: Bühne frei für die DONIC-Teams!

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