Fünf gewinnen, einer lauert

Die German Open sind erst einen Tag alt, doch schon sind eine ganze Reihe von Stars nicht mehr dabei. Der neue Modus – nur noch 16 Akteure werden in das 32er-Hauptfeld gesetzt, die anderen 16 müssen sich einen Platz im 256er-Feld der Qualifikation erkämpfen – und der Wunsch vieler, im Olympiajahr einige hochkarätige internationale Turniere zu bestreiten, haben dafür gesorgt, dass Berlin die wohl bestbesetzten German Open aller Zeiten erlebt. Trotz der Absagen von Xu Xin und Fan Zhendong, die dazu geführt haben, dass DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hinter Weltmeister Ma Long an Position zwei gesetzt ist – vor Olympiasieger Zhang Jike. „Die German Open hier in Berlin sind auch nach kurzfristigen Absagen eines der am besten besetzten World-Tour-Turniere überhaupt“, bestätigt Dima, „von den Top 20 der Weltrangliste sind 17 Spieler da, 42 der Top 50. So etwas gibt es selten.“

In der 1. Hauptrunde bekommt es Ovtcharov am Freitag mit einem Qualifikanten zu tun, im Achtelfinale dann vermutlich mit dem Hongkong-Chinesen Tang Peng. Im Viertelfinale könnte der erste chinesische Nationalspieler den Europameister herausfordern: Yan An gilt in seinem Achtelfinalspiel gegen Chuang Chih-Yuan (Taiwan) als leicht favorisiert. Doch bis dahin ist der Weg weit, und vorher kämpfen noch etliche andere DONIC-Stars in Berlin um einen der 16 freien Plätze im Hauptfeld.

Fünf von ihnen sind heute in der 1. Qualifikationsrunde angetreten – und alle fünf haben den Sprung in Runde 2 geschafft!

Li Ping, früher Mixed-Weltmeister für China, mittlerweile für Katar aktiv, hat den Belgier Cedric Nuytinck mit 4:0 abgefertigt; Patrick Baum hat sich gegen den Tschechen Jiri Vrablik mit 4:2 behauptet. Auch der junge Portugiese Joao Geraldo hat die Runde der besten 64 Qualifikanten erreicht – er bezwang den Russen Krill Shvetc mit 4:1. Und Jakob Dyjas, wie Geraldo einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Europas, hatte in dem begabten Franzosen Alexandre Robinot einen harten Gegner, den der Pole aber mit 4:1 ebenfalls sicher beherrschte.

Der Engländer Samuel Walker bekam es gar mit dem Koreaner Kim Dong Hyun zu tun, immerhin Nummer 43 der Welt und damit 122 Plätze vor Walker notiert. Doch der Brite behauptete sich mit 4:2 – eine der größten Überraschungen dieser Runde.

Alles in allem ein perfekter Tag für die DONIC-Stars. Ob das ein gutes Zeichen für Dima Ovtcharov ist?

Sicher ist: Fünf DONIC-Stars dürfen noch auf einen Platz im Hauptfeld hoffen, den Superstar Dima Ovtcharov längst sicher hat. Und mit Blick auf ein mögliches Finale gegen Ma Long gibt sich Ovtcharov zwar betont bescheiden: „Ma Long schlägt im Moment keiner. Er ist das Maß aller Dinge.“ Doch wer DONIC-Star Dima kennt, der weiß: Natürlich lauert er auf seine Chance.


Dima gegen China und den Rest der Welt

Was für eine Besetzung: Bei den German Open, die am 27. Januar in Berlin beginnen, könnte das Teilnehmerfeld nicht stärker sein! Die ersten 16 der Weltrangliste sind alle am Start: Weltmeister Ma Long, Olympiasieger Zhang Jike, Chinas Topstars Fan Zhendong, Xu Xin und Fang Bo, dazu Japans Superstar Jun Mizutani, Portugals Held Marcos Freitas, der weltbeste Abwehrspieler Joo Se Hyuk, Vladimir Samsonov, die stärksten Spieler Taiwans und Hongkongs, Rekord-Europameister Timo Boll – und natürlich auch Dimitrij Ovtcharov. Der 27-Jährige wird in diesem Pulk geballter Klasse hart zu kämpfen haben, um an seine erfolgreichen Auftritte der letzten Jahre anknüpfen zu können, doch er kommt mit besten Empfehlungen. In den letzten vier Jahren hat DONIC-Star Dima die German Open zweimal gewonnen, war einmal Zweiter und einmal Dritter; seine einzigen Niederlagen bezog er gegen die Chinesen Ma Long und Fan Zhendong. Diesmal, sagt Dima, „ist das Turnier natürlich so gut besetzt wie WM. Da wird es sehr schwer. Trotzdem ist mein Ziel, aufs Treppchen zu kommen, hoffentlich ein Match gegen die Chinesen zu ergattern und zu sehen, wo ich stehe.”

Nicht nur das Preisgeld und die Weltranglistenpunkte locken die Stars aus aller Welt gerade in diesem Jahr. „Die German Open“, erinnert Dima, „sind das letzte große internationale Turnier vor der WM. Natürlich gibt’s da noch das Europe Top 16, aber da sind keine Chinesen dabei.“ Von daher gelten die German Open als Gradmesser für eine Standortbestimmung. „Jeder Sieg, den man jetzt in der Olympiasaison gegen Topchinesen einfahren kann, gibt einem Selbstvertrauen und kann vielleicht doch ein paar Zweifel bei den Chinesen säen”, erklärt Ovtcharov. „Deshalb ist das Turnier sehr wichtig.”

Der Europameister selbst hat in dieser Saison schon eine Menge Selbstvertrauen tanken können. Nicht nur mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung bei der EM, auch mit dem Gewinn der European Games in Baku, mit dem er sich als bislang einziger Europäer überhaupt bereits den Startplatz bei den Olympischen Spielen in Rio sicherte. Nur an einem Gegner hat sich Dima immer wieder die Zähne ausgebissen: an Ma Long. Der Weltranglistenerste, der seit Monaten in überragender Form spielt und von Turniersieg zu Turniersieg eilt, ist der weltweit einzige Spieler, gegen den Ovtcharov bislang noch nie gewonnen hat. Und nach den verglichen Anläufen der letzten Monate ist Dima gar nicht so scharf darauf, es in Berlin gleich wieder zu probieren. „Gegen Ma Long hab ich jetzt wirklich fast jedes Turnier gespielt. In den letzten vier Monaten waren all meine Niederlagen auf der Tour immer nur gegen ihn“, sagt er. „Natürlich hat man da das Spiel im Kopf, analysiert es auch und überlegt, was man nächstes Mal besser machen kann. Aber ich würde mich auch freuen, mal wieder gegen Zhang Jike, Fan Zhendong oder Xu Xin antreten zu können.”

Der Weg bis zu einem solchen Spiel ist allerdings weit. Als Nummer vier der Weltrangliste wird DONIC-Star Ovtcharov in Berlin auch die Nummer vier der Setzliste sein, hinter Ma Long, Fan Zhendong und Xu Xin, auf die er somit frühestens im Halbfinale treffen könnte. Im Viertelfinale könnte es allerdings zu einer Begegnung mit Zhang Jike kommen – oder mit Vladimir Samsonov, Chuang Chih-Yuan, dem WM-Zweiten Fang Bo oder Timo Boll.

Angesichts dieses gigantischen Aufgebots an Stars gilt, was der Volksmund sagt: Berlin ist eine Reise wert. Geboten wird ein Schaulaufen der kompletten Elite, frei nach dem Motto: Dima gegen China – und gegen den Rest der Welt.

Bühne frei für die DONIC-Teams!

Die Champions League geht in ihre entscheidende Phase, und einmal mehr sind zwei DONIC-Teams noch mit guten Chancen vertreten. Titelverteidiger Fakel Gazprom Orenburg und Chartres ASTT haben das Viertelfinale jeweils als Gruppensieger erreicht, wobei vor allem die Leistung der Franzosen bemerkenswert ist. Als einziges Team aller 16 Klubs in der Champions League haben sie bislang jedes Spiel gewonnen – und dies, obwohl sich Chartres in Gruppe D zusammen mit Borussia Düsseldorf wiederfand. Der deutsche Rekordmeister musste in den Partien gegen die Franzosen zwar auf Timo Boll verzichten, trotzdem hat sich Chartres mit seinen Leistungen nachdrücklich empfohlen und dürfte auch im Viertelfinale gute Chancen haben.

Titelverteidiger Orenburg trifft unter den besten acht auf seinen langjährigen Rivalen UMMC Verkhnaya Pyshma – beide Teams kennen sich aus der russischen Liga bestens. Der französische Spitzenklub Chartres muss derweil gegen gegen den schwedischen Vertreter Eslövs Ai Bordtennis ran. Am 15. Januar treten die beiden DONIC-Teams zunächst auswärts an, eine Woche später fällt dann in den Rückspielen die Entscheidung.

Chartres hat im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Spieler eingesetzt – und alle fünf haben schon mehrmals gepunktet. Gao Ning, Pär Gerell, Robert Gardos, Joao Monteiro und Alexandre Robinot gelten daher auch gegen Eslövs mit Xu Hui, Robert Svensson und Mattias Oversjö als Favorit. Allerdings hat der Chinese Xu Hui bislang überragend gespielt und unter anderem mit Siegen gegen Marcos Freitas und Kristian Karlsson unterstrichen, dass er auch gegen Chartres zwei Punkte holen kann.

Für Orenburg, mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Vladmir Samsonov, Alexey Smirnov und Fedor Kuzmin, wird es gegen UMMC jedenfalls ein schwerer Gang. Orenburgs Rivale wird von Jun Mizutani angeführt, dessen Duelle mit Europameister Ovtcharov schon legendär sind. Vom Ausgang dieser Partie dürfte viel abhängen, doch auch Mizutanis Mitstreiter sind nicht zu unterschätzen, allen voran Alexander Shibaev. Grigorij Vlasov in Bestform ist ebenfalls ein gefährlicher Gegner – lediglich Routinier Zoran Primorac hat seinen Zenit mittlerweile deutlich überschritten.

Sollten sich beide DONIC-Teams behaupten, so wäre gar ein Finale dieser beiden denkbar, denn Orenburg und Chartres stehen in verschiedenen Hälften der Auslosung. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Erst einmal heißt es am 15. Januar: Bühne frei für die DONIC-Teams!

Doppelsieg für DONIC

Wenn’s drauf ankommt, voll da sein: Das unterscheidet die Besten von den guten Spielern. In den entscheidenden Momenten des Endspiels beim DTTB Top 24 der Jugend bewies Fan Bo Meng, dass er zu den Besten gehört, denn als es im Finale gegen den Niedersachsen Nils Hohmeier denkbar knapp wurde, hatte der DONIC-Nachwuchsstar Meng noch gute Ideen. So behauptete er sich mit 3:2 (5,-9,8,-9,9) und machte damit den DONIC-Doppelsieg perfekt. Denn auch den Titel bei den Mädchen sicherte sich ein DONIC-Nachwuchs-Ass: Luisa Säger setzte sich gegen Janina Kämmerer mit 3:1 durch (-6,7,6,9) und unterstrich damit ihre herausragende Stellung unter den besten deutschen Mädchen.

Schon Legenden wie Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson und Mikael Appelgren spielten DONIC. In ihrer Tradition stehen Stars von heute, wie Europameister Dima Ovtcharov. Und auch die Stars von morgen, wie Fan Bo Meng und Luisa Säger, vertrauen der deutschen Traditionsmarke. Nicht nur die Guten, sondern eben auch die Besten.

DONIC: der kleine Unterschied.



Werner Schlager siegt beim 12. energis Masters in Saarlouis !

Der Weltmeister von 2003 Werner Schlager (Österreich) präsentierte
sich beim 12. energis Masters in bestechender Form. Durch Siege über
Wang Xi mit 3:1, Patrick Baum mit 3:1, im Halbfinale gegen Dimitrij Ovtcharov
mit 3:2 und im Endspiel mit 3:1 gegen seinen Landsmann Chen Weixing
sicherte sich Werner die Siegprämie von 3.000,- €.
3. Plätze gingen an Jakub Dyjas und Dimitrij Ovtcharov.
 

Endspiel:
Werner Schlager : Chen Weixing 3 : 1
Halbfinale:
Chen Weixing : Jakub Dyjas 3 : 2
Werner Schlager : Dimitrij Ovtcharov 3 : 2
 

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