Orenburg ist Europas neues Königshaus 

15 große Titel für einen Verein, der erst seit 14 Jahren besteht: Fakel Gazprom Orenburg schickt sich an, alle Rekorde zu brechen. DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hatte den DONIC-Klub vor einigen Wochen bereits zum erneuten Gewinn der russischen Meisterschaft geführt; in den Finalspielen gegen Jekaterinenburg ((3:4 und 4:2) blieb der Europameister unbesiegt und bezwang dabei Jun Mizutani und Alexander Shibaev jeweils gleich zweimal.

Nun setzte sich Orenburg auch noch die europäische Krone auf. Zum dritten Mal nach 2012 und 2013 gewann der Klub die Champions League – dank einer Sternstunde beim 3:0 im Rückspiel gegen Borussia Düsseldorf. Das Hinspiel hatten die Deutschen mit 3:1 gewonnen und sich damit eine sehr gute Ausgangsbasis verschafft, im Rückspiel aber zeigten Dima Ovtcharov, Vladimir Samsonov und Alexei Smirnov, wo Europas Königshaus steht: in Orenburg. Dabei hatte DONIC-Star Dima mit seinem 3:0-Erfolg über Timo Boll größten Anteil am Erfolg seines Teams.

Die Titelsammlung des DONIC-Teams Orenburg sieht damit noch beeindruckender aus als zuvor ohnehin schon: dreimal Gewinner der Champions League, einmal ETTU-Cup-Sieger, siebenmal russischer Meister, dreimal russischer Pokalsieger und einmal Gewinner des russischen Supercups.

Besonders bemerkenswert war der Erfolg im Final-Rückspiel der Champions League deshalb, weil er nach dem bitteren 1:3 im Hinspiel ausgerechnet gegen Borussia Düsseldorf gelang – jenes Team, das in der Vergangenheit immer wieder bewiesen hatte, dass man in einem solchen Rückspiel auch aus aussichtslos erscheinender Position noch alles erreichen kann. Dima Ovtcharov verriet später, eben davon habe er sich inspirieren lassen: Er habe sich im Video angeschaut, wie die Düsseldorfer wenige Wochen zuvor nach einem 0:3 im Hinspiel noch das Play-off-Halbfinal-Rückspiel gegen Saarbrücken mit 3:0 und insgesamt besseren Sätzen gewonnen hatten.

Ein erfolgreicher Schachzug des DONIC-Stars, der sich im entscheidenden Moment gegen Timo Boll denn auch in einen Rausch spielte. „Das war der Knackpunkt“, befand Timo Boll mit Blick auf die Niederlage gegen seinen Nationalmannschaftskollegen.

DONIC-Star Ovtcharov war schon zuvor Einzel-Europameister, nun ist auch sein Verein, der DONIC-Klub Orenburg, zu Europas Königshaus geworden. Und DONIC gratuliert seinen Partnern herzlich!

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Herzlichen Glückwunsch, Zhou Yu!

 

Es hat nicht ganz gereicht. Am Morgen noch hatten DONIC-Star Zhou Yu und sein Partner Fan Zhendong mühelos das WM-Finale im Herren-Doppel erreicht. Gegen Koki Niwa/Kenta Matsudaira setzten sie ihre beeindruckende Siegesserie bei diesem Turnier fort; nach dem 4:0 (6,7,6,6)-Erfolg über die Japaner konnten die beiden chinesischen Stars sich sagen: Ins WM-Finale gestürmt mit nur einem Satzverlust – wann hat es das schon mal gegeben?

Doch im Endspiel waren ihre Landsleute Xu Xin/Zhang Jike diesmal zu gut. Nach vier ausgeglichenen Sätzen und 2:2-Zwischenstand behaupteten sich Weltmeister und Olympiasieger Zhang und sein Partner schließlich doch mit 4:2 (-12,7,9,-9,7,9). Dabei hatten Zhou Yu/Fan Zhendong im sechsten Durchgang eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt: Mit 3:9 hatten sie zurückgelegen, bei 4:9 hatten ihre Gegner sehr früh das Time-out genommen, doch wurden dann zunehmend ratloser, als sich DONIC-Star Zhou und Fan Punkt für Punkt heran kämpften. Bei 8:9 schien es schon, als würde die Partie womöglich noch kippen, auch das 8:10 steckten Zhou und Fan gut weg, verkürzten prompt auf 9:10. Dann aber beendete ein Vorhandtopspin von Xu Xin all ihre Träume.

„Wir haben einige gute Chancen ausgelassen”, erklärte Fan Zhendong später kopfschüttelnd.

Für DONIC-Star Zhou Yu war dies dennoch ein Erfolg: Als chinesische Doppel-Meister von 2013 reisten er und Fan Zhendong an, als WM-Silbermedaillengwinner kehren sie heim.

Ausrüster DONIC gratuliert herzlich zu diesem Erfolg: Wir sind stolz auf dich, Zhou Yu!

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Eine Medaille für DONIC-Star Zhou Yu
 
Ein Satzgewinn nach 4:10-Rückstand: So etwas gibt es nicht oft bei Weltmeisterschaften. DONIC-Star Zhou Yu und seinem Doppelpartner Fan Zhendong gelang dieses Kunststück heute im ersten Durchgang der Viertelfinalpartie gegen Jung Young Sik/Kim Min Seok (Südkorea), und danach war der Weg frei für die beiden Chinesen. Mit 4:0 (13,11,5,8) behaupteten sie sich letztlich doch deutlich gegen die beiden jungen Südkoreaner, und damit hat Zhou Yu einen Medaillengewinn bei dieser WM sicher.
„Der Gewinn des ersten Satzes hat uns schon Selbstvertrauen gegeben”, bekannte der DONIC-Star später. „Im dritten und vierten Satz haben wir das Spiel dann kontrolliert, aber die Gegner hier werden von Runde zu Runde immer stärker. Heute war es ein glücklicher Sieg.”
Man merkt: Zhou Yu ist ein bescheidener Typ. Immerhin sind er und Fan Zhendong nicht nur aktuelle chinesische Meister im Doppel, sie haben im gesamten WM-Verlauf auch erst einen Satz abgegeben. Im Halbfinale treffen sie morgen auf die Japaner Kenta Matsudaira/Koki Niwa.
Für den jungen Himmelstürmer Joao Geraldo hingegen ist die WM beendet. Der DONIC-Star aus Portugal, der überraschend in die dritte Runde vorgestoßen war, zog und zog und lief und lief, aber gegen das fast fehlerlose Blockspiel Vladimir Samsonovs gab es für ihn noch kein Durchkommen. Mit 4:0 (5,6,10,8), beherrschte der Weißrusse die Partie recht sicher. Dennoch bewies Joao Geraldo ebenso wie DONIC-Star Jakob Dyjas, dass er zu Europas größten Hoffnungsträgern zählt. DONIC ist Partner vieler Sieger – auch der Sieger von morgen.
 

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Aus für Ovtcharov / Geraldo steht in Runde 3  
Ovtcharov gegen Lee Sang Su, das ist mittlerweile ein Klassiker. Mit schöner Regelmäßigkeit läuft die Partie ähnlich ab: Der Südkoreaner geht in Führung, spielt sich phasenweise in einen Rausch, es sieht beängstigend aus – und dann kämpft sich DONIC-Star Dima mit Macht zurück. So war es auch diesmal, in der zweiten Hauptrunde der WM in Suzhou. Zumindest bis zum siebten Satz. Mit 0:2 hatte DONIC-Star Dima zurückgelegen, sich dann den Ausgleich erkämpft; er verlor den wichtigen fünften Satz, glich aber erneut aus – doch im siebten Durchgang zog Lee Sang Su auf und davon. Am Ende stand eine bittere 3:4-Niederlage für den mit Medaillenambitionen gestarteten Ovtcharov. „Er hat enorm stark gespielt, alle sieben Sätze. Er hat mich mit seinem hohen Niveau etwas überrascht, und ich hab’ etwas gebraucht, um mich darauf einzustellen”, erklärte Ovtcharov. Etwas verkrampft und nicht so leichtfüßig habe er agiert, „und wenn man immer Rückständen hinterherrennt, ist es nicht so leicht, sich freizuspielen.”
 
Dyjas kurz vor der Sensation
Fast hätte es außer dem Weltranglisten-Sechsten auch die Nummer sieben der Welt schon in der zweiten Runde erwischt. Jakob Dyjas brachte Timo Boll an den Rand einer Niederlage. Mit einer phantastischen Leistung spielte sich der 19-jährige DONIC-Star in die Herzen des Publikums, und viel fehlte nicht, dass er gegen Boll einen Entscheidungssatz erzwungen hätte. Mit 6:1 führte der Pole im sechsten Durchgang, hatte bis dahin auf alles eine Antwort und entschied die meisten der vielen langen Ballwechsel für sich. Dann jedoch wurde Boll stärker, kämpfte sich heran, und erst als Dyjas’ Führung auf 7:6 geschrumpft war, kam sein Time-out. „Vielleicht hätte ich es schon bei 6:4 nehmen sollen”, räumte er nach dem Spiel ein, „aber hinterher ist das leicht gesagt.”
Auch so hatte er noch seine Chancen, wehrte vier Matchbälle ab und musste sich am Ende der hochklassigen Partie doch mit 2:4 (-9,7,6,-5,-7,-13) geschlagen geben. Polens Coach Mihail Diubanski attestierte seinem Schützling gar, das Spiel seines Lebens gemacht zu haben, und auch Timo Boll äußerte sich voller Respekt. „Es hat mich überrascht, wie stark er war. Ich habe keine einfachen Punkte bekommen, musste mir alles erarbeiten. Dieses Spiel hätte ich auf jeden Fall auch verlieren können.”
Dyjas zeigte sich nicht allzu unglücklich. „Das war mein erstes Match gegen Boll, und ich habe ziemlich gut gespielt, zumindest in den Ballwechseln. Ich bin die Nummer 127 der Welt, er die Nummer 7 – so enttäuscht bin ich da nicht.
Im Doppel gelang Dyjas sogar die Sensation. Gegen die an 1 gesetzten Taiwanesen Chiang Hung-Chieh/Huang Sheng-Sheng behauptete er sich mit Daniel Gorak gestern Abend überraschend mit 4:3. Die beiden Polen schieden erst im Achtelfinale gegen die Japaner Morizono/Oshima aus.
Geraldo gewinnt den Krimi Auch DONIC-Star Joao Geraldo machte ein großes Spiel. Im Duell zweier junger Linkshänder musste er im Entscheidungssatz gegen Ho Kwan Kit (Hongkong) bei 8:8 einen Kantenball hinnehmen, wehrte drei Matchbälle ab, erarbeitete sich bei 11:11 selbst einen, fabrizierte dann aber einen Fehlaufschlag. Auch seinen zweiten Matchball konnte Geraldo nicht nutzen. Doch den dritten nutzte er zum 15:13, ließ einen Luftsprung folgen und wurde anschließend vom Publikum gefeiert. Ho Kwan Kit wird in der Weltrangliste immerhin 47 Plätze vor Geraldo geführt, doch ein so großes Kämpferherz kann das nicht stoppen. In der dritten Runde spielt der junge Portugiese morgen gegen Vladimir Samsonov. Ganz gleich wie es ausgeht, der DONIC-Star zählt schon jetzt zu den Gewinnern dieser WM.

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Paukenschläge durch die jungen DONIC-Stars
 
Drei DONIC-Spieler sind bereits in der erste Hauptrunde der WM angetreten, zwei von ihnen als klare Außenseiter – doch alle drei stehen nun in Runde zwei!
Joao Geraldo, Jakob Dyjas und Dimitrij Ovtcharov sorgten am Nachmittag chinesischer Zeit für das größte Aufsehen in Suzhou. Ovtcharov, weil er gegen den spektakulär stark spielenden Thailänder Padasak Tanviriyavechakul eine so beeindruckende Vorstellung ablieferte, dass er hinterher sogar von den chinesischen Fans standing ovations bekam. Unwiderstehlich druckvoll, enorm schnell und äußerst fokussiert zog DONIC-Star Dima gegen den kleinen Linkshänder mit dem starken Rückhandblock Topspins gleich serienweise. Erstaunlich genug, was da alles zurückkam, noch imponierender indes, wie oft Ovtcharov dann immer noch weiter und weiter ziehen konnte. Das Resultat war ein verdientes 4:1 (6,2,5,-11,3). „Ich bin rundum zufrieden”, verkündete der sonst so selbstkritische und perfektionistische Gewinner denn auch strahlend. „Er hat schon ein paar gute Gegner geschlagen, unter anderem Kamal Achanta, ich wusste also, dass er nicht schlecht ist. Aber ich habe mich gut bewegt und sehr gut gespielt.”
Joao Geraldo, in der Weltrangliste an 133 geführt, sorgte mit einem 4:2 (1,-7,7,8,-8,9) gegen Adrien Mattenet, die Nummer 40, für einen Paukenschlag. Der portugiesische Linkshänder stellte dabei sein großes Potenzial unter Beweis und hat morgen gegen den Hongkong-Chinesen Ho Kwan Kit sogar die Chance, unter die besten 32 vorzustoßen.
Jakob Dyjas behauptete sich in einer wechselhaften und spannenden Partie mit 4:3 (8,6,-8,-10,10,-8,5) gegen He Zhiwen und tat damit Timo Boll einen großen Gefallen. Der nämlich hatte mit Blick auf die Auslosung erklärt, He Zhiwen bereite ihm von den ersten Gegnern die größten Sorgen. Doch der junge Pole Dyjas zeigte gegen den in der Weltrangliste 57 Plätze höher eingestuften und weltweit von fast allen Akteuren gefürchteten Penholderspieler He von Anfang an wenig Probleme und behielt in den kritischen Situationen ein kühlen Kopf. Morgen wird der junge Pole Timo Boll fordern.
Um 19:45 Uhr Ortszeit (13:45 Uhr deutscher Zeit) tritt heute auch noch Kirill Skachkov gegen den Nordkoreaner Choe Il an. Mit einem Sieg könnte der Russe dafür sorgen, dass sogar vier DONIC-Stars in der 2. Hauptrunde der Weltmeisterschaften stehen.  
Dort wartet morgen auf Dima Ovtcharov eine ganz schwere Aufgabe. Lee Sang Su aus Südkorea hat, so Ovtcharov, auch schon mal gegen Ma Long mit 4:0 gewonnen. „Das ist für die zweite Runde eines der härtesten Lose überhaupt”, so Dima. Seine Devise deshalb: „Ich muss da rangehen wie im Finale – wenn du verlierst, ist es vorbei.”

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