Dima steht im Halbfinale – jetzt wartet Ma Long

 

Die Halbfinalisten der German Open stehen fest: drei Chinesen und DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov. Dima behauptete sich heute mit erneut starken Leistungen gegen den Japaner Masaki Yoshida sowie in einem begeisternden Match gegen Abwehrspieler Ruwen Filus und kann mit einigem Selbstvertrauen in die morgige Partie gegen Ma Long gehen, der Timo Boll mit 4:0 ausschaltete.

Beim 4:1 (-12,7,8,6,5) gegen Yoshida brauchte Ovtcharov nur einen Satz, um sich auf seinen Gegner einzustellen, fand aber anschließend lobende Worte für den Grenzauer Bundesligaspieler. „Er hat gut gespielt, locker und bissig. Er war auch gut eingestellt auf mich und hat wenig leichte Fehler gemacht. Wenn man da nicht gut spielt, ist’s schwer.”

Doch Dima spielte gut und bestätigte seine glänzende Verfassung anschließend auch gegen Ruwen Filus. Obwohl der Abwehrspieler eine herausragende Leistung zeigte, behauptete sich Ovtcharov in einem spektakulären Spiel mit 4:2 (10,-7,6,-6,6,10). Immer wieder schlugen seine Topspins mit Urgewalt auf Filus’ Seite ein, Dima zog so enorm kraftvoll und schoss so knallhart, dass man nur staunen konnte, wie sein Gegner da noch so viele Bälle retournieren konnte.

Bei 3:2 und 9:2 für Ovtcharov schien das Spiel gelaufen, bei 9:4 nahm der Favorit ein Time-out, das wohl nur wenige Zuschauer verstanden – schließlich schien seine Führung noch sehr komfortabel–, und erhöhte prompt danach auf 10:4. Dann aber gewann Filus einen spektakulären, langen Ballwechsel, indem er aus der Ballonabwehr heraus mit einem Kantenball punktete, und Dima bekannte später: „Der Ball hat mich verrückt gemacht.” Filus riskierte nun viel, traf alles, und als es nur noch 10:8 stand, war Ovtcharov sichtlich nicht mehr wohl zumute. Er machte leichte Fehler. Bei 10:10 drohte die Partie noch zu kippen, doch dann endete die Serie des Ruwen Filus: Er riskierte zwei weitere Vorhand-Topspins, die beide ihr Ziel verfehlten – das war’s.

Mit Filus schied der letzte Verteidiger in diesem Turnier aus; zuvor hatte es bereits Masato Shiono erwischt. Der DONIC-Star lieferte allerdings Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike im Achtelfinale einen großen Kampf und verlor die mitreißende Partie nur äußerst knapp mit 2:4. Im sechsten Satz hatte Shiono schon kurz vorm Satzausgleich gestanden, doch in der Schlussphase parierte Zhang Jike einen Angriff des Japaners aus schier aussichtsloser Position, wie es eben nur der Weltmeister kann.

Zhang Jike bestätigte seinen guten Kopf anschließend mit einem 4:3-Erfolg über Vladimir Samsonov – nach 0:3-Rückstand und Abwehr eines Matchballs im sechsten Satz! Morgen spielt er im Halbfinale gegen seinen chinesischen Landsmann Yan An, der Jun Mizutani (Japan) mit 4:2 ausschaltete.

Für den dritten DONIC-Star im Achtelfinale, Rekonvaleszent Patrick Baum, endete das Turnier erwartungsgemäß gegen Timo Boll. Nach dem 0:4 war er gleichwohl nicht unzufrieden. „Man hat gegen Timo gesehen, dass mir momentan noch viel Sicherheit fehlt”, kommentierte Patti, „so eine lange Wettkampfpause bin ich nicht gewöhnt.” Mit seinem Sieg gegen Kirill Skachkov hatte er aber ein gutes Comeback gegeben.

DONIC-Star Skachkov hingegen hielt sich im Doppel schadlos, wo er mit Alexey Smirnov nach einem 3:1-Erfolg über die Koreaner Jung Young Sik/Kim Min Seok das Finale erreicht hat. Endspielgegner der beiden Russen sind morgen Timo Boll und Patrick Franziska.

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Neuer Mann bei DONIC
Herzlich Willkommen, Zhou Yu

 

Am Rande der German Open traf DONIC eine Vereinbarung mit einem der besten Spieler der Welt – eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren dürften. Zhou Yu, aktuelles Mitglied des chinesischen Nationalkaders, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Ausrüster DONIC. Damit hat der 23-jährige Linkshänder künftig einen starken und verlässlichen Partner an der Seite, der ihm helfen kann, seine Karriere weiter voranzubringen. Die deutsche Traditionsmarke hingegen hat einen Werbepartner gewonnen, der besonders auf dem chinesischen Markt Aufmerksamkeit erregt. Und das schon seit einer ganzen Weile.

Vor rund zweieinhalb Jahren hatte Zhou Yu erstmals bei den chinesischen Nationalmeisterschaften für Aufsehen gesorgt. Als Ungesetzter gewann er 2012 den Titel, nach Siegen über Zhang Chao, Li Ping, Ma Lin, Yan An, Zhang Jike und Fang Bo, die er allesamt mit 4:1 oder 4:2 bezwang. Sein Debüt auf der World Tour endete im selben Jahr mit einer denkbar knappen 3:4-Finalniederlage gegen Xu Xin. Der lange Penholderspieler ist mittlerweile zur Nummer eins der Welt aufgestiegen, um Zhou Yu hingegen ist es ein wenig stiller geworden. Bei den German Open in Bremen zeigte er auch nicht seine beste Leistung: Nach 3:1-Führung unterlag er in der Qualifikation noch dem Franzosen Adrien Mattenet. Da kommt ein neuer Ausrüster für den ehrgeizigen Linkshänder gerade zur rechten Zeit.

Zhou Yu liegt hinter den vier chinesischen Topstars Xu Xin, Zhang Jike, Ma Long und Fan Zhendong in Lauerstellung. Ebenso wie seine Altersgenossen Yan An und Fang Bo hofft er, in die Phalanx an der Spitze vordringen zu können. Und er ist jemand, der nicht schnell aufgibt. Vom früheren Ex-Weltmeister Wang Tao wurde er einst als förderungswürdiges Talent entdeckt und besonders wegen seiner Bissigkeit sehr geschätzt.

Zhous Paradeschlag, der Rückhand-Topspin, kam zwar zuletzt nicht mehr so sicher wie gewohnt. Doch nun hat er einen starken Partner an seiner Seite, der ihm helfen wird, das Material optimal auf sein Spielsystem abzustimmen: DONIC.

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Patti Baum ist wieder da!

 

Die 1. Hauptrunde der German Open ist vorbei, das Achtelfinale ist erreicht, und drei DONIC-Stars sind noch dabei. Die schönste Nachricht des Tages: Patrick Baum ist wieder da. Der 27-Jährige, der nach dem tragischen Tod seines Vaters in ein tiefes Loch gefallen war und sechs Monate pausiert hatte, meldete sich mit einer feinen Leistung zurück. Im Duell zweier DONIC-Stars besiegte er den Russen Kirill Skachkov mit 4:3 und zeigte sich anschließend bester Laune. „Bis auf den dritten Satz bin ich doch sehr zufrieden mit meinem Spiel. Im dritten hat es mich rausgebracht, dass er sich so aufgeregt hat, als man ihm einen Aufschlag abgezählt hat. Aber ich habe mich gut wieder gefangen.”

Und das in jeder Hinsicht. Zwar agierte Patti noch nicht so spritzig wie in seiner besten Verfassung, zeigte sich aber sehr spielfreudig und schon wieder erstaunlich ballsicher. Der Lohn: ein verdienter 4:3 (8,-8,-10,7,5,-3,7)-Erfolg und der Einzug ins Achtelfinale, wo er morgen Mittag (um 12:00 Uhr) auf Timo Boll trifft.

Auch Dimitrij Ovtcharov durfte mit seinem Erstrunden-Auftritt sehr zufrieden sein. „Ich habe gut gespielt”, befand DONIC-Star Dima nach dem unerwartet deutlichen 4:0 (7,10,11,2) gegen Jung Young Sik. „Er ist ein guter Spieler, als Nummer 20 der Welt der höchstplatzierte, der aus der Quali kam. Und noch dazu ist er in sehr guter Form.” Ovtcharov erinnerte sich noch genau an die letzten beiden Begegnungen mit Young Jung Sik, in denen der Koreaner jeweils schon mit 3:1 nach Sätzen geführt hatte. Und er erklärte zufrieden: „Das 4:0 ist ein guter Sieg für mich.”

Morgen spielt er im Achtelfinale gegen den Japaner Masaki Yoshida, der Tiago Apolonia mit 4:3 ausgeschaltet hat. Den deutschen Fans ist Yoshida als Stammkraft des Bundesligisten TTC Grenzau bekannt.

Der Abwehr-Artist Masato Shiono brachte das Kunststück fertig, mit Fang Bo einen der aktuellen chinesischen Nationalspieler auszuschalten. DONIC-Star Shiono, der Mann mit den phänomenal schnellen Beinen, bestätigte dabei seinen Ruf als lebende Gummiwand. Beim 4:1 (4,7,-7,7,7) überzeugte er aber auch immer wieder mit überraschenden Vorhand-Topspins, einer Waffe, die man von Shiono bislang nicht so oft gesehen hat. Morgen wartet auf ihn eine noch höhere Hürde: Zhang Jike, Weltmeister und Olympiasieger, wird dann versuchen, das Abwehrbollwerk des Japaners zu durchbrechen.

Von fünf im Hauptfeld vertretenen DONIC-Stars erreichten also drei das Achtelfinale. Dass zumindest einer der fünf ausschied, war unvermeidlich, denn Baum und Skachkov trafen ja aufeinander.

Auch der Fünfte im Bunde, Jakob Dyjas, bot eine starke Leistung. Der junge Pole, der schon in der Qualifikation hatte aufhorchen lassen, lieferte gegen Kenta Matsudaira ein Riesenspiel und unterlag dem in der Weltrangliste 111 Plätze höher eingestuften Japaner erst nach hartem Kampf mit 2:4 (7,-9,8,-8,-7,-6). Dabei unterstrich Dyjas eindrucksvoll, dass er mit 19 Jahren zu den großen Hoffnungen Europas zählt. Und dass DONIC nicht nur heute in der Weltspitze vertreten ist, sondern auch Partner der Stars der Zukunft.

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Der weite Weg ins Hauptfeld

 

Die Qualifikation der German Open ist beendet, und sie war gnadenlos hart. Zwei Tage haben die 16 erfolgreichen Kandidaten gebraucht, sich einen Platz unter den besten 32 im Hauptfeld zu sichern, und eine ganze Reihe Weltklassespieler sind in der Qualifikation auf der Strecke geblieben. Unter den Glücklichen, die den weiten Weg erfolgreich zurückgelegt haben, sind auch drei DONIC-Stars: Japans Abwehr-Ass Masato Shiono, der junge Pole Jakob Dyjas und Kirill Skachkov aus Russland.

Was das für eine Leistung ist, verdeutlicht ein Blick auf die Liste derer, die ausgeschieden sind. Der Koreaner Kim Min Seok unterlag dem jungen schwedischen Aufsteiger Anton Kälberg mit 3:4, den Singapur-Chinesen Yang Zi erwischte es mit 0:4 gegen Chen Diogo (Portugal), und der Chinese Zhou Yu verlor nach 3:1-Führung noch gegen den wie entfesselt aufspielenden Franzosen Adrien Mattenet. Der Japaner Kenji Matsudaira kämpfte in einem der besten Spiele des Tages DONIC-Star Wang Xi mit 4:2 nieder, Romain Lorenz (Frankreich) überraschte mit einem 4:1 über Adrian Crisan. Und Jon Persson überrollte den deutlich höher eingeschätzten Kroaten Andrej Gacina mit 4:1. Überraschungen gab es also eine ganze Reihe – auch durch eines der größten Talente der jungen europäischen Generation: DONIC-Nachwuchsstar Jakob Dyjas sorgte mit einem 4:2 (-8,12,10,13,-9,8) gegen Chan Kazuhiro für einen Paukenschlag. Der in China geborene routinierte Penholderspieler Chan Kazuhiro ist für seine Cleverness bekannt, wenn ausgerechnet ein Teenager wie Dyjas gegen ihn gewinnt, ist das schon bemerkenswert. Und der junge Pole bewies auch noch Kampfgeist und Nervenstärke, denn eine Runde später machte er aus einem 1:3-Rückstand gegen Hunor Szocs (Rumänien) noch einen 4:3 (-6,5,-10,-5,9,9,6)-Erfolg.

Masato Shiono behauptete sich schon gegen Thomas Keinath mit 4:1 sicher, ließ ein überdeutliches 4:0 gegen Alexey Liventsov folgen, und führte dann den Brasilianer Gustavo Tsuboi beim 4:0 (5,6,4,7) regelrecht vor. In dieser Form ist der Japaner für alle bei diesem Turnier gefährlich.

Kirill Skachkov, nach längerer Verletzungspause und anschließender Durststrecke zuletzt schon verbessert, zeigt weiter aufsteigende Form. Erst ein 4:1 gegen Khalid Assar (Ägypten), dann, nach 1:3-Rückstand, ein 4:3 (-6,3,-7,-5,4,11,7) gegen Ovidiu Ionescu, und schließlich noch ein 4:2 gegen Chen Diogo. Skachkovs Lohn ist ein Platz im Hauptfeld, ebenso wie der für Shiono und Dyjas.

Dort warten morgen noch zwei weitere DONIC-Stars: Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum. Beide haben allerdings eine schwere Auslosung. Sollten sie die erste Runde überstehen, so bekommt es Baum schon im Achtelfinale mit Timo Boll zu tun, und Ovtcharov trifft auf den Portugiesen Tiago Apolonia.

Doch so weit muss man in diesem mit Weltklassespielern gespickten Feld erst mal kommen. Schon unter den 16 Qualifikanten gibt es brandgefährliche Gegner – allen voran ist da der junge Chinese Liang Jingkun, aber auch Jung Young Sik (Südkorea), die Deutschen Steffen Mengel, Ruwen Filus, Bastian Steger und Patrick Franziska – und drei DONIC-Stars…

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German Open 2015

Viele Stars, ein Comeback und ein Geheimnis

Es ist das Tischtennis-Event des Jahres auf deutschem Boden, eine Gala der Weltstars, und es ist zugleich das letzte große Kräftemessen vor der Individual-WM in Suzhou (China). Die Rede ist von den German Open in Bremen, einem mit 220.000 Dollar dotierten Turnier der sogenannten Super Series der World Tour – unter dieser Rubrik firmieren nur sechs Turniere weltweit, in Europa lediglich die German Open.

Die mehr als 10.000 Zuschauer, die von Mittwoch bis Sonntag in der ÖVB-Arena erwartet werden, dürfen sich also auf ein ganz besonderes Spektakel freuen. Und auf etliche DONIC-Stars, die zweifellos zu den Hinguckern dieses Turniers zählen werden.

Allen voran Dima Ovtcharov, der in der Weltrangliste an Position sechs geführt wird, in der Setzliste der German Open aber dennoch nur die Nummer vier ist. Denn mit Welt- und Olympiasieger Zhang Jike sowie dem Weltranglistenzweiten Ma Long sind zwei absolute Superstars aus dem Reich der Mitte am Start, die als erste Anwärter auf den Titel gelten. Nummer drei der Setzliste ist Japans Jun Mizutani, doch allein aus China sind noch vier weitere Asse dabei, die jeden Akteur weltweit schlagen können. Für Dima Ovtcharov werden diese German Open also eine große Herausforderung.

Das gilt auch für Patrick Baum. Der 27-Jährige will in Bremen nach rund halbjähriger Wettkampfpause sein Comeback auf großer Bühne geben, und man darf gespannt sein, wie es für ihn laufen wird.

Mindestens ebenso große Aufmerksamkeit dürften zwei DONIC-Stars auf sich ziehen, die aufgrund ihres Spielsystems in den Blickpunkt rücken werden: Masato Shiono, Japans Abwehr-Ass, gilt als lebende Gummiwand; und auch Wang Xi, den deutschen Fans seit Jahren durch sein Engagement für den Bundesligisten TTC Fulda-Maberzell bekannt, zählt zweifellos zu den besten Verteidigern der Welt, er hatte aber bislang kaum Gelegenheit, dies auf internationalem Parkett zu zeigen. Nun ist der Deutsche Tischtennis-Bund der Bitte Wang Xis gefolgt und hat den in China geborenen, aber schon seit Jahren in Hessen sesshaften Abwehrspieler für die German Open gemeldet. 

Wer früh genug vor Ort ist, kann zudem einige der Stars von morgen sehen. Einige der vielversprechendsten Talente Europas spielen mit DONIC, so Polens Hoffnung Jakub Dyjas, Portugals aufgehender Stern Joao Geraldo und der Engländer Samuel Walker, dazu Dennis Klein, Sieger des Bundesranglistenturniers der Jugend, und Nandor Ecseki, ungarischer Jugend-Europameister im Doppel.

Mancher aus diesem Kreis wird vielleicht sogar den Sprung aus der Qualifikation ins 64 Männer umfassende Hauptfeld schaffen. Doch wie schwer das werden dürfte, verdeutlicht ein Blick darauf, wer sich alles in der Qualifikation tummelt. Da sind unter anderem die Koreaner Kim Min Seok und Jung Young Sik, der Chinese Liang Jiangkun, die deutschen Nationalspieler Bastian Steger, Steffen Mengel und Patrick Franziska und DONIC-Stars wie Masato Shiono, Kirill Skachkov (Russland) und Li Ping – der 28-jährige gebürtige Chinese, 2009 Weltmeister im Mixed, tritt mittlerweile für Qatar an.

Zu denen, die sich in den Blickpunkt spielen könnten, zählt auch ein 22-Jähriger, der ganz neu in der DONIC-Familie ist. Die deutsche Traditionsmarke wird im Rahmen der German Open offiziell ihre Partnerschaft mit einem Mann bekanntgeben, der bereits eine WM-Medaille gewonnen hat und gegen den in Bremen gewiss niemand gern antreten möchte.

Wer das ist? Dieses Geheimnis wird in den nächsten Tagen an dieser Stelle gelüftet. DONIC berichtet hier täglich von den German Open.

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