Ovtcharovs Triumphzug

Die German Open, befand World-Tour-Direktor Karl Jindrak, seien das Flagschiff der Tour. Die von der deutschen Traditionsmarke DONIC perfekt ausgerüstete Veranstaltung wurde auch diesmal in Magdeburg ein voller Erfolg, allen voran für Dimitrij Ovtcharov. Der 29-jährige DONIC-Star spielt in der Form seines Lebens und beendete das Event in der fast ausverkauften GETEC-Arena so, wie er schon drei Wochen zuvor den World Cup beendet hatte: mit einem Finalsieg über Timo Boll.

„Das war vielleicht mein stärkster World-Tour-Titel überhaupt“, kommentierte er anschließend, „mit einem komplett vollen Feld: Alle Chinesen waren da, außer Ma Long. Ich hab’ gegen Yan An gewonnen, gegen Wong Chun Ting, gegen Fan Zhendong und im Finale gegen Timo. Das waren so schwere Gegner!”

Schon seit Monaten schwimmt DONIC-Star Dima auf einer Erfolgswelle. „Ich glaub’, ich hab’ dieses Jahr ungefähr acht, neun Turniere gespielt – und nur zwei nicht gewonnen: die Katar Open und die WM”, bilanziert er. Und mit jedem Sieg kam neues Selbstvertrauen hinzu. Inzwischen ist es so viel, dass Ovtcharov

auch der nervlichen Belastung gegen Fan Zhendong standhielt, gegen den er im Halbfinale zunächst drei Matchbälle nicht nutzen konnte, dann zwei Matchbälle des Chinesen abwehrte und schließlich seinen vierten eigenen nutzte. Mit seinem Markenzeichen, einer knallharten Rückhand, punktete Dimitrij Ovtcharov im Entscheidungssatz zum 15:13 und erfüllte sich damit einen Traum. Nie zuvor hatte er gegen den Chinesen gewonnen, der Sieg gegen Fan Zhendong sei „ein großes Erlebnis”, erklärte Ovtcharov. „Ich habe mein bestes Tischtennis gespielt. Ansonsten hätte ich überhaupt keine Chance gegen so einen grandiosen, schnellen Spieler.”

Angesichts dieses alles überstrahlenden Erfolgs gegen die Nummer zwei der Welt muteten Ovtcharovs übrige Siege in Magdeburg fast selbstverständlich an, doch das waren sie keineswegs. Der 4:3-Erfolg gegen Timo Boll war bereits Dimas dritter Finalsieg in diesem Jahr gegen seinen Freund – und das, obwohl Boll zurzeit selbst in Glanzform spielt.

Das 4:2 im Viertelfinale gegen Wong Chun Ting (Hongkong), immerhin Nummer 12 der Welt, hatten die Fans in Magdeburg fest erwartet, denn eine Runde zuvor hatte Dima bei seinem 4:0-Sieg über den Chinesen Yan An eine so eindrucksvolle Machtdemonstration geliefert, dass man den Eindruck hatte: In dieser Verfassung ist Ovtcharov kaum zu schlagen.

2017 war das bislang beste Jahr seiner Karriere, doch noch ist es nicht vorbei. DONIC-Star Dima hat noch einiges vor – und sein nächstes Ziel bereits fest im Blick. Mitte Dezember finden in Astana (Kasachstan) die World Tour Grand Finals statt. „Wenn ich dort das Halbfinale erreiche, kann ich im Januar Nummer eins der Weltrangliste werden.” Das, so sagt er, wäre dann ein ganz besonderes Highlight.

In den letzten Wochen hat er es schon angedeutet, in Magdeburg hat er’s nun eindrucksvoll bewiesen: Für diesen Dimitrij Ovtcharov ist alles möglich.

Finale

Dimitrij Ovtcharov – Timo Boll GER 4:3 (-9,5,9,-6,7,-7,6)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov – Fan Zhendong CHN 4:3 (11,7,-7,-3,9,-8,13)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Wong Chun Ting HKG 4:2 (1,-5,5,-7,4,3)

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Yan An CHN 4:0 (8,8,5,6)

  1. Runde

Dimitrij Ovtcharov – Bence Majoros HUN 4:1 (7,-13,5,3,10)

„Ich kann’s kaum glauben”

 

Aufs Treppchen hatte Dimitrij Ovtcharov gewollt, und das ist beim World Cup wahrlich schon schwer genug. Von einem Sieg hätte der 29-Jährige kaum je zu träumen gewagt. Und dann das: Durch Siege über Kou Lei (Ukraine), Alexander Shibaev (Russland), Simon Gauzy (Frankreich) und Timo Boll gelang DONIC-Star Dima einer der größten Triumphe seiner Karriere, ja vielleicht sogar sein größter Erfolg überhaupt. Als vierter DONIC-Spieler nach den drei legendären Schweden Mikael Appelgren (1983), Jan-Ove Waldner (1990) und Jörgen Persson (1991) trug sich Ovtcharov in die Siegerliste dieses traditionsreichen Turniers ein. Wie hoch dieser Erfolg für einen Europäer einzuordnen ist, zeigt ein Blick in die Statistik: Bei den letzten elf Austragungen zuvor hatte zehn Mal ein Chinese den Titel gewonnen. Fünf Mal waren die Chinesen dabei im Endspiel unter sich gewesen, und der letzte europäische Erfolg datierte von 2009. Selbst die Legenden Waldner, Appelgren und Persson hatten in ihrer glanzvollen Karriere den World Cup nur je einmal gewonnen.

 

„Es fühlt sich zwei Tage später immer noch surreal und unglaublich an”, verkündete der Gewinner mit etwas Abstand strahlend. „Ich gehöre immer so ein bisschen zum Favoritenkreis, bin immer ganz gut gesetzt, aber mitzuerleben, dass Ma Long einem vor der Siegerehrung zum Sieg gratuliert, neben so Legenden wie Timo und Ma Long ganz oben zu stehen, das ist schon ganz speziell. Ich bin total glücklich und stolz und kann’s immer noch kaum fassen.”

 

Mit seiner herausragenden Leistung und seinem unbändigen Kampfgeist hat sich Dima diesen Erfolg verdient. Gegen Kou Lei (Ukraine) gewann er zum Auftakt noch souverän, doch schon im Viertelfinale gegen den Russen Aleksander Shibaev begann für die deutschen Fans das große Zittern. Mit 0:2 lag Dima zurück und musste im dritten Durchgang bei 8:10 zwei Satzbälle abwehren. „Ich bin zwar ein großer Kämpfer, aber bei 0:3 wäre es natürlich schwer geworden”, räumte er später ein. Doch DONIC-Star Dima gewann die Partie, wie schon so viele in den Jahren zuvor, in bester Ovtcharov-Manier: In höchst bedrohlicher Lage, mit dem Rücken zur Wand stehend, spielte er sein bestes Tischtennis.

 

Und so ging es auch für ihn weiter. 2:3 im Halbfinale gegen Simon Gauzy, dem Ovtcharov attestiert: „Er ist echt sehr gut geworden.” Mit größtem Respekt war Dima in diese Partie gegangen – und, wie er zugab, auch mit erhöhtem Adrenalinpegel. Denn Minuten zuvor war im anderen Halbfinale Timo Boll die Sensation gelungen, Weltmeister Ma Long auszuschalten. Und natürlich beschäftigte Dima nun die Frage: „Ist tatsächlich jetzt noch mehr drin? Aber ich hab’ versucht, das so gut wie möglich auszublenden.”

 

Das gelang ihm gerade gut genug. Mit 11:8 im Entscheidungssatz hielt er den Franzosen in Schach und machte damit perfekt, was es in der 37-jährigen Geschichte des World Cups noch nie gegeben hatte: ein deutsches Finale. Auch in diesem lag der DONIC-Star zurück, nach verlorenem ersten Satz mit 6:8 im zweiten Durchgang. Boll befand später, für ihn „wäre es wichtig gewesen, mit 2:0 in Führung zu gehen, was ja durchaus möglich war. Ich denke, dann kommt Dima nicht zurück ins Spiel.” Darüber lässt sich nur spekulieren, denn kaum ein Akteur weltweit hat schon so oft eindrucksvoll die Fähigkeit bewiesen, immer wieder ins Spiel zurückzukommen, wie aussichtslos die Lage auch scheinen mag. Fakt ist jedenfalls, dass Ovtcharov sich besser bewegte, druckvoller agierte und, wie er selbst befand, am Ende nicht nur einen Tick frischer, sondern auch einen Tick heißer war.

 

Für Timo Boll war Lüttich der Schauplatz seines vielleicht größten Erfolges: 2005 hatte er hier den World Cup gewonnen, nach Siegen über gleich drei Chinesen. Für Dimitrij Ovtcharov war dies jedoch auch ein besonderes Pflaster, denn beim World Cup 2017 in Lüttich wurde auf Tischen seines Ausrüster DONIC gespielt: DONIC World Champion TC.

 

„Auf den DONIC-Tischen war ich ja schon 2013 nahe dran”, sagt er im Rückblick auf den World Cup vor vier Jahren, bei dem er im Halbfinale nur knapp gegen den späteren Sieger Xu Xin verloren hatte. „Und ich habe auch die Europameisterschaften 2013 auf DONIC-Tischen gewonnen. Einen DONIC-Tisch habe ich zuhause stehen, bei meinen Eltern zuhause steht der Tisch. Das ist natürlich, als wenn man auf seinem Esszimmer-Tisch isst”, erklärt Dima und räumt ein: „Das ist auf jeden Fall ein Vorteil für mich gewesen, da ich die meiste Zeit auf DONIC-Tischen trainiere und diese Tische auch sehr, sehr gut finde.”

 

Diese Chance hat DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov eindrucksvoll genutzt und mit dem Gewinn des World Cups ein Stück Tischtennis-Geschichte geschrieben. Wir von DONIC sind stolz, Dima auf seinem Weg zu begleiten und gratulieren herzlich.

 

 

Finale

 

Dimitrij Ovtcharov – Timo Boll GER 4:2 (-10,8,7,-9,7,2)

 

Halbfinale

 

Dimitrij Ovtcharov – Simon Gauzy FRA 4:3 (-6,2,8,-10,-7,4,8)

 

Viertelfinale

 

Dimitrij Ovtcharov – Aleksander Shibaev RUS 4:3 (-9,-8,10,9,7,-10,7)

 

Achtelfinale

 

Dimitrij Ovtcharov – Kou Lei UKR 4:1 (4,5,11,-10,6)

 

DONIC ist Tischausstatter der German Open 2017
Warten auf China und Japan

 

Es ist der letzte Höhepunkt dieses Tischtennis-Jahres und nach der WM in Düsseldorf das zweite Highlight in 2017 auf deutschem Boden:

Die German Open, die vom 7. bis 12. November in Magdeburg stattfinden, waren von der Besetzung her in den letzten Jahren oftmals so etwas wie eine kleine Weltmeisterschaft.

 

Nur fünf Turniere im Rahmen der World Tour sind als Platinum Event eingestuft, davon nur zwei in Europa: die Austrian Open und die German Open. Beiden Veranstaltungen gemeinsam ist, dass sie in puncto Preisgeld, Organisation und Spielbedingungen allerhöchstes Niveau garantieren: 210.000 US-Dollar Preisgeld, eine herausragende Organisation und perfekte Spielbedingungen sollen dafür sorgen, dass die Top-Stars auch in Magdeburg antreten. Zu diesem Zweck wird, wie auch schon bei den Austrian Open in Linz, in der Magdeburger GETEC-Arena auf DONIC Delhi 25 Tischen gespielt.

 

Offizieller Meldeschluss ist erst der 8. Oktober, klar ist aber schon, dass DONIC-Stars wie Dimitrij Ovtcharov, Patrick Baum und Li Ping (Qatar) am Start sein werden. Aus Südkorea, Taiwan, Schweden und diversen anderen Nationen liegen bereits Meldungen vor, und in diesen Fällen kommt jeweils die absolute Elite. Lee Sang Su und Jeoung Young Sik aus Korea, Chuang Chi-Yuan und Chen Chien-An aus Taiwan, Kristian Karlsson, Pär Gerell und Anton Källberg aus Schweden – die Liste ist jetzt schon lang und gespickt mit imposanten Namen, doch sie wird noch beeindruckender werden, denn noch halten sich Japan und China offen, wen sie nach Magdeburg schicken. Keine Frage, dass auch diese beiden Top-Nationen hochkarätige Vertreter melden werden, und schon jetzt können sich die Fans freuen: Es wird der letzte Höhepunkt dieses Tischtennis-Jahres, und DONIC bittet zu Tisch.

 



!!! Unter dem Link
www.ittf.com finden Sie die kommenden 3 Tagen die
DAILY NEWS des Liebherr Men’s World Cup 2017 presented by DONIC !!!


Das Finale wäre ein Traum

Nur die besten Spieler der Welt können beim World Cup starten – und maximal zwei Vertreter pro Nation. Die deutschen Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf jenem Mann, der bei dem vom 20. bis 22. Oktober in Lüttich stattfindenden Event an Position 2 gesetzt ist: DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov. Zweimal schon wurde Dima Dritter bei der prestigereichen Veranstaltung, 2013 und 2015, und an den letzten in Belgien ausgetragenen World Cup kann er sich noch gut erinnern: „2013 habe ich im Halbfinale gegen Xu Xin, der anschließend das Finale gegen Samsonov gewann, noch mit 3:2 nach Sätzen und 6:4 geführt und war echt nahe dran... Am Ende bin ich Dritter geworden durch einen Sieg über Timo im Spiel um Bronze. Ich hoffe natürlich, dass es dieses Mal in Lüttich ähnlich erfolgreich oder noch besser läuft.”

 

Auf Xu Xin kann Ovtcharov diesmal nicht treffen. Die beiden für diesen World Cup qualifizierten Chinesen sind Ma Long und Lin Gaoyuan. Timo Boll wird allerdings ebenfalls in Lüttich starten, und die Konkurrenz ist auf breiter Front stark. Ovtcharov betont: „Es sind sehr viele gute Spieler dabei. Das Finale zu erreichen, wäre ein Traum. Aber eines steht außer Frage: Ma Long ist der absolute Megafavorit.”

 

Immerhin fühlt sich der DONIC-Star fit und ist in guter Form. Und er kann sich in Lüttich darauf verlassen, dass er mit dem Material keine Probleme bekommt. Gespielt wird auf DONIC World Champion TC Tischen – nur das Beste für die Besten.

 

Tradition trifft Moderne
Die Austrian Open haben bereits eine große Tradition, doch in wenigen Wochen wird bei diesem Event ein neues Kapitel geschrieben, das alle vorherigen weit in den Schatten stellt: Erstmal in ihrer 94-jährigen Geschichte – die erste Austragung fand tatsächlich bereits 1923 statt – zählen die Austrian Open zur absoluten Elite der World Tour. Der Tischtennis-Weltverband ITTF hat die Austrian Open 2017 als sogenanntes Platinum Event eingestuft, von denen es weltweit nur insgesamt fünf gibt und in Europa nur ein weiteres, nämlich die German Open. Hans Friedinger, Präsident des Österreichischen TTV, nennt das mit Recht „eine enorme Auszeichnung und Herausforderung für uns“.

Ein wesentlicher Grund für das upgrade: Das Preisgeld der Veranstaltung in Linz, die vom 21. bis 24. September stattfindet, wurde gegenüber dem Vorjahr verdreifacht und beträgt nun 210.000 Dollar. Mit dem chinesischen WM-Zweiten von 2015, Fang Bo, sowie der Weltranglisten-Zweiten Chen Meng starten unter anderem zwei Superstars aus dem Reich der Mitte. Mindestens 22 internationale TV-Stationen werden von diesem Event berichten. Und natürlich sind auch die Spielbedingungen vom Feinsten. Das garantieren die Tische, auf denen gespielt wird: Die DONIC Delhi 25 sind für ihren präzisen und gleichmäßigen Ballabsprung sowie ihre Zuverlässigkeit weltweit bekannt.

Die Veranstalter planen in Linz etliche Innovationen. So wird der Center Court in der TipsArena am Samstag und Sonntag mit Lichteffekten präsentiert – Tischtennis bekommt dabei einen Hauch von Profiboxen. Drumherum soll es allerlei an Show-Effekten geben, doch wenn’s um das Wesentliche geht, nämlich das Spiel selbst, vertrauen die Organisatoren auf das, was sich seit mehr als drei Jahrzehnten bewährt hat: DONIC Delhi 25, der Weltklasse-Tisch für höchste Ansprüche.

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