Bühne frei für die DONIC-Teams!

Die Champions League geht in ihre entscheidende Phase, und einmal mehr sind zwei DONIC-Teams noch mit guten Chancen vertreten. Titelverteidiger Fakel Gazprom Orenburg und Chartres ASTT haben das Viertelfinale jeweils als Gruppensieger erreicht, wobei vor allem die Leistung der Franzosen bemerkenswert ist. Als einziges Team aller 16 Klubs in der Champions League haben sie bislang jedes Spiel gewonnen – und dies, obwohl sich Chartres in Gruppe D zusammen mit Borussia Düsseldorf wiederfand. Der deutsche Rekordmeister musste in den Partien gegen die Franzosen zwar auf Timo Boll verzichten, trotzdem hat sich Chartres mit seinen Leistungen nachdrücklich empfohlen und dürfte auch im Viertelfinale gute Chancen haben.

Titelverteidiger Orenburg trifft unter den besten acht auf seinen langjährigen Rivalen UMMC Verkhnaya Pyshma – beide Teams kennen sich aus der russischen Liga bestens. Der französische Spitzenklub Chartres muss derweil gegen gegen den schwedischen Vertreter Eslövs Ai Bordtennis ran. Am 15. Januar treten die beiden DONIC-Teams zunächst auswärts an, eine Woche später fällt dann in den Rückspielen die Entscheidung.

Chartres hat im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Spieler eingesetzt – und alle fünf haben schon mehrmals gepunktet. Gao Ning, Pär Gerell, Robert Gardos, Joao Monteiro und Alexandre Robinot gelten daher auch gegen Eslövs mit Xu Hui, Robert Svensson und Mattias Oversjö als Favorit. Allerdings hat der Chinese Xu Hui bislang überragend gespielt und unter anderem mit Siegen gegen Marcos Freitas und Kristian Karlsson unterstrichen, dass er auch gegen Chartres zwei Punkte holen kann.

Für Orenburg, mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Vladmir Samsonov, Alexey Smirnov und Fedor Kuzmin, wird es gegen UMMC jedenfalls ein schwerer Gang. Orenburgs Rivale wird von Jun Mizutani angeführt, dessen Duelle mit Europameister Ovtcharov schon legendär sind. Vom Ausgang dieser Partie dürfte viel abhängen, doch auch Mizutanis Mitstreiter sind nicht zu unterschätzen, allen voran Alexander Shibaev. Grigorij Vlasov in Bestform ist ebenfalls ein gefährlicher Gegner – lediglich Routinier Zoran Primorac hat seinen Zenit mittlerweile deutlich überschritten.

Sollten sich beide DONIC-Teams behaupten, so wäre gar ein Finale dieser beiden denkbar, denn Orenburg und Chartres stehen in verschiedenen Hälften der Auslosung. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Erst einmal heißt es am 15. Januar: Bühne frei für die DONIC-Teams!

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