WM in Suzhou

1:0 für Ovtcharov

 Der Countdown läuft: Am Sonntag beginnen die Individual-Weltmeisterschaften im südchinesischen Suzhou, und während die deutsche Delegation erst am Freitag in China landen wird, ist einer schon da: DONIC-Star Dima Ovtcharov hat bereits am Ort des Geschehens trainiert. Könnte man sich schon vor WM-Beginn einen Vorsprung erarbeiten, so hätte Dima ihn bereits sicher. Der 26-Jährige ist eben mehr als nur gründlich, er ist akribisch. Und er will nichts unversucht lassen, sein nächstes großes Ziel zu erreichen: den Gewinn einer WM-Medaille.

Ovtcharov ist immerhin die Nummer sechs der Setzliste, ganz utopisch ist dieses Unterfangen also nicht. Natürlich weiß er selbst, wie schwierig es wird, an der chinesischen Armada vorbeizukommen, und es warten ja auch noch etliche weitere Weltklassespieler in Suzhou. Er ist der Europameister, doch ihm ist bewusst, dass die Messlatte bei Weltmeisterschaften deutlich höher liegt. „Klar ist es im Vergleich zu einer EM extrem schwierig, weil die Konkurrenz extrem stark ist”, sagt Dima und räumt ein: „Ich kann auch in der Runde der letzten 64 verlieren. Ich fahre aber hin mit dem Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Das habe ich vor Olympia in London auch gemacht.“ 

In London hat sich diese Herangehensweise bewährt. Mit zwei Medaillen – Bronze im Einzel und Silber mit dem Team – erntete Ovtcharov dort reichen Lohn für seine harte Arbeit. Und für Suzhou sieht er durchaus Grund zum Optimismus. „Ich hatte zwar nach meinem China-Aufenthalt im letzten Herbst eine kleine Schwäche“, räumt er ein. „Seitdem bis heute stand ich aber bei jedem Turnier im Halbfinale oder Finale, habe für den Verein sehr gute Bilanzen gespielt und fahre entsprechend selbstbewusst zur WM.“ 

Dima ist nicht der einzige Akteur bei diesen Titelkämpfen, den DONIC ausrüstet. Mit dem Chinesen Zhou Yu, der nur im Doppel mit Fan Zhendong antritt, zählt ein weiterer DONIC-Spieler zu den Medaillenanwärtern, und überdies vertrauen der Russe Kirill Skachkov und einige der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Europas der deutschen Traditionsmarke: Der Pole Jakob Dyjas, der Portugiese Joao Geraldo, und Kirill Gerassimenko aus Kasachstan, alle drei hochbegabte und technisch starke junge Akteure, denen die Zukunft gehört. Medaillen sind für sie in Suzhou noch weit entfernt, doch sie sind schon heute stark genug, um auch den einen oder anderen etablierten Spieler zu gefährden.

DONIC wird ihren Weg begleiten und an dieser Stelle täglich aus Suzhou berichten. Wenn die WM am Sonntag mit den Qualifikationsspielen im Mixed beginnt, geht es für Geraldo und Gerassimenko auch schon los, Für Dima Ovtcharov, der erst am Dienstag in der 1. Hauptrunde ins Geschehen eingreift, wird es dennoch schon am Samstag interessant, denn dann beginnt die Auslosung. Und für alle gilt: Der Countdown läuft.

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Zwei Medaillen für DONIC

 

Bronze im Einzel für Dimitrij Ovtcharov, Silber für Kirill Skachkov im Doppel an der Seite von Alexey Smirnov: Das ist die Ausbeute der DONIC-Stars bei diesen German Open. Für Ovtcharov reichte es gegen Ma Long zwar erneut nicht ganz, doch DONIC-Star Dima zeigte sich nach seiner 2:4-Niederlage erstaunlich zufrieden. „Ich glaube, ich war der erste Spieler hier, der Ma Long Paroli geboten hat”, erklärte der 26-Jährige, „er hat seit einiger Zeit alles sehr hoch gewonnen.” Nicht so gegen Ovtcharov: Der Deutsche ging dank einer starken Leistung mit 2:0 in Führung, überraschte Ma Long dabei immer wieder auch mit starken Vorhand-Flipps, konnte letztlich aber doch nicht alle Chancen nutzen.

„Wenn man verloren hat, ist man natürlich nie ganz zufrieden”, räumte Dima zwar nach der Partie ein, bewertete das Spiel und seine eigene Leistung aber doch positiv: „Ich denke, man hat hier gesehen, dass ich bei weitem nicht mehr so viele Schwächen habe wie früher. Ich kann das Spiel über dem Tisch offen gestalten.”

Das bewies Ovtcharov in Bremen eindrucksvoll. Dass es am Ende trotzdem nicht zum ersten Sieg gegen Ma Long für ihn reichte, nahm er recht gelassen. „Ich werde meine Lehren aus diesem Spiel ziehen”, sagte er und kündigte an: „Bis zur WM kann ich noch ’ne Schippe drauflegen.”

Auch Kirill Skachkov darf zufrieden sein. Zwar gab’s für ihn und Alexey Smirnov nach einem 1:3 im Finale gegen Timo Boll und Patrick Franziska nur Silber, doch nach langer Verletzungspause war dies für ihn ein weiterer Schritt nach vorn.

Den Titel im Herren-Einzel sicherte sich Ma Long durch ein 4:3 über Zhang Jike. Der Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike hatte bereits mit 3:1 nach Sätzen geführt und hatte auch im sechsten Durchgang einen Matchball, doch Ma Long ist derzeit kaum aufzuhalten.

Für die Individual-WM, die in fünf Wochen im südchinesischen Suzhou beginnt, hat sich Dima Ovtcharov ein hohes Ziel gesteckt. Der DONIC-Star will seine erste Einzel-Medaille gewinnen, und die German Open waren mit Blick darauf für ihn kein Dämpfer, sondern eine Ermutigung. „Es sind bei weitem nicht alle Chinesen so stark wie Ma Long”, sagt Dima.

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Dima steht im Halbfinale – jetzt wartet Ma Long

 

Die Halbfinalisten der German Open stehen fest: drei Chinesen und DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov. Dima behauptete sich heute mit erneut starken Leistungen gegen den Japaner Masaki Yoshida sowie in einem begeisternden Match gegen Abwehrspieler Ruwen Filus und kann mit einigem Selbstvertrauen in die morgige Partie gegen Ma Long gehen, der Timo Boll mit 4:0 ausschaltete.

Beim 4:1 (-12,7,8,6,5) gegen Yoshida brauchte Ovtcharov nur einen Satz, um sich auf seinen Gegner einzustellen, fand aber anschließend lobende Worte für den Grenzauer Bundesligaspieler. „Er hat gut gespielt, locker und bissig. Er war auch gut eingestellt auf mich und hat wenig leichte Fehler gemacht. Wenn man da nicht gut spielt, ist’s schwer.”

Doch Dima spielte gut und bestätigte seine glänzende Verfassung anschließend auch gegen Ruwen Filus. Obwohl der Abwehrspieler eine herausragende Leistung zeigte, behauptete sich Ovtcharov in einem spektakulären Spiel mit 4:2 (10,-7,6,-6,6,10). Immer wieder schlugen seine Topspins mit Urgewalt auf Filus’ Seite ein, Dima zog so enorm kraftvoll und schoss so knallhart, dass man nur staunen konnte, wie sein Gegner da noch so viele Bälle retournieren konnte.

Bei 3:2 und 9:2 für Ovtcharov schien das Spiel gelaufen, bei 9:4 nahm der Favorit ein Time-out, das wohl nur wenige Zuschauer verstanden – schließlich schien seine Führung noch sehr komfortabel–, und erhöhte prompt danach auf 10:4. Dann aber gewann Filus einen spektakulären, langen Ballwechsel, indem er aus der Ballonabwehr heraus mit einem Kantenball punktete, und Dima bekannte später: „Der Ball hat mich verrückt gemacht.” Filus riskierte nun viel, traf alles, und als es nur noch 10:8 stand, war Ovtcharov sichtlich nicht mehr wohl zumute. Er machte leichte Fehler. Bei 10:10 drohte die Partie noch zu kippen, doch dann endete die Serie des Ruwen Filus: Er riskierte zwei weitere Vorhand-Topspins, die beide ihr Ziel verfehlten – das war’s.

Mit Filus schied der letzte Verteidiger in diesem Turnier aus; zuvor hatte es bereits Masato Shiono erwischt. Der DONIC-Star lieferte allerdings Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike im Achtelfinale einen großen Kampf und verlor die mitreißende Partie nur äußerst knapp mit 2:4. Im sechsten Satz hatte Shiono schon kurz vorm Satzausgleich gestanden, doch in der Schlussphase parierte Zhang Jike einen Angriff des Japaners aus schier aussichtsloser Position, wie es eben nur der Weltmeister kann.

Zhang Jike bestätigte seinen guten Kopf anschließend mit einem 4:3-Erfolg über Vladimir Samsonov – nach 0:3-Rückstand und Abwehr eines Matchballs im sechsten Satz! Morgen spielt er im Halbfinale gegen seinen chinesischen Landsmann Yan An, der Jun Mizutani (Japan) mit 4:2 ausschaltete.

Für den dritten DONIC-Star im Achtelfinale, Rekonvaleszent Patrick Baum, endete das Turnier erwartungsgemäß gegen Timo Boll. Nach dem 0:4 war er gleichwohl nicht unzufrieden. „Man hat gegen Timo gesehen, dass mir momentan noch viel Sicherheit fehlt”, kommentierte Patti, „so eine lange Wettkampfpause bin ich nicht gewöhnt.” Mit seinem Sieg gegen Kirill Skachkov hatte er aber ein gutes Comeback gegeben.

DONIC-Star Skachkov hingegen hielt sich im Doppel schadlos, wo er mit Alexey Smirnov nach einem 3:1-Erfolg über die Koreaner Jung Young Sik/Kim Min Seok das Finale erreicht hat. Endspielgegner der beiden Russen sind morgen Timo Boll und Patrick Franziska.

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